Main Data
Author: Nadja Nollau
Title: Herzen im Schleudergang Roman | Eine romantische Feelgood-Komödie
Publisher: dotbooks GmbH
ISBN/ISSN: 9783955200121
Edition: 1
Price: CHF 2.50
Publication date: 01/01/2022
Content
Category: Contemporary literature (from 1945)
Language: German
Technical Data
Pages: 257
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Wenn eine neue Liebe alles durcheinanderwirbelt: Der humorvolle Liebesroman »Herzen im Schleudergang« von Nadja Nollau als eBook bei dotbooks. Weiche Knie und ein verräterisches Flattern im Bauch - kann das Liebe sein? Kristina ist Mitte Vierzig, hat zwei erwachsene Kinder und ist seit fünf Jahren mehr oder weniger glücklich geschieden. Doch was passiert, wenn eine weitere Zahl dazu kommt, eine knackige 29? So alt ist Tom, ein Freund ihres Sohnes, der eines Tages zufällig bei ihr am Küchentisch landet und keine Anstalten macht, wieder zu verschwinden. Tom sorgt dafür, dass Kristinas ruhiges Leben nach Jahren des Pflegeleichtprogramms wieder in den Schleudergang hochschaltet ... aber er ist natürlich viel zu jung für sie. Oder? Eine charmante Komödie über die Irrungen und Wirrungen der Gefühle - denn man ist nie zu alt, zu klug oder zu erfahren für Schmetterlinge im Bauch! »Wer dieses Buch aufschlägt, legt es nicht mehr aus der Hand. Also nehmen Sie sich besser nichts für den Abend vor und sagen Sie alle Verabredungen ab.« Christine Neubauer Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der romantische Feelgood-Roman »Herzen im Schleudergang« von Nadja Nollau. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Nadja Nollau lebt in München und arbeitet als Journalistin und freie Autorin; unter anderem schrieb sie gemeinsam mit Christine Neubauer den Bestseller Die Vollweib-Diät. Im Lauf ihrer langjährigen journalistischen Tätigkeit hat sie sich auf die Themen Gesundheit, Fitness, Ernährung und Psychologie konzentriert. 'Herzen im Schleudergang" ist ihr erster Roman.
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1


Sie ließ dasÖl langsam auf seinen nackten Rücken tropfen.Stimulating oil stand auf dem Etikett. Versonnen sah sie zu, wie dasÖlüber seine Wirbelsäule floss. Sanft berührte sie ihn mit den Händen. Dann begannen ihre Fingerspitzen, wie von selbstüber seine gebräunte Haut zu tanzen, um das stimulierende, duftendeÖl auf seinem Rücken zu verteilen.

Für knapp eine Stunde zählte nichts außer ihnen beiden. Es gab keinen Grund zur Eile, und sie hatte auch nicht vor, irgendetwas zuüberstürzen. Sie nahm sich Zeit, seine Haut, seine Muskeln, seine Schultern, jeden einzelnen seiner Wirbel zu erkunden. Mit den Händen wanderte sie an seinem Rückgrat hinab, bis sie die Wölbung seines Pos spüren konnte. Er seufzte leise. Sie wusste genau, was sie zu tun hatte. Sie war ein Profi.

Konzentriert bearbeitete sie den nackten Körper, der vor ihr lag. Nach und nach verstärkte sie den Druck und massierte seine Muskeln immer fester. Ihre Finger gruben sich in sein Fleisch. An seinem Atem konnte sie hören, dass sie auf der richtigen Spur war, während sie sich weiterüber seinen Körper bewegte. Auch ihr Atem ging nun schneller.

„Ja, genau so, da ist es“, stöhnte eine tiefe Stimme, die zu dem Körper gehörte, mit dem Kristina gerade so hingebungsvoll beschäftigt war.„Fester, ja, noch mehr.“

Halt die Klappe, Blödmann, dachte sie und packte noch fester zu. Mit der Zunge fuhr sie sichüber die Lippen. Ihr T-Shirt klebte an ihrem Körper. Es war erst Ende Mai, aber seit zwei Tagen herrschten Temperaturen wie im Hochsommer. Heute kam ihr diese ungewohnte Hitze unerträglich vor.

Um die feuchte Schwüle während der Arbeit aushalten zu können, hatte sie am Morgen den Ventilator aus dem Keller geholt. Das Gerät lief auf Hochtouren. Sie genoss den leichten Windzug, den der kleine Quirl ihr ins Gesicht blies. Mit geschlossenen Augen träumte sich Kristina an einen Traumstrand. Eine sanfte Brise wehteübers Meer, spielte mit ihrem Haar und liebkoste ihre Haut. Salz auf meiner Haut, schoss es ihr durch den Kopf, während sie einem Schweißtropfen nachspürte, der ihr den Rücken hinunterlief.

„Sie können ruhig etwas fester massieren“, sagte die tiefe Stimme. Der dazugehörige Körper kam unter ihren Händen in Bewegung. Der Oberkörper richtete sich auf, und der Kopf drehte sich zu ihr.

Kristina blickte in ein von der Sonne gegerbtes Gesicht, dessen Besitzer mit einem Waran verwandt sein musste. Guten Morgen, Matula, knurrte Kristina innerlich. So hatte sie ihn getauft. Menschen andere Namen zu geben, das war eine Marotte von ihr.

Wo bist du nur mit deinen Gedanken?, mahnte sie sich im Stillen und atmete tief durch. Daran war nur diese elende Hitze schuld. Da musste man ja auf dumme Ideen kommen. Ob das wohl schon die Wechseljahre mit dieser fliegenden Hitze waren?Quatsch! Schließlich war sie erst 45.

Kristina zwinkerte ihrem Patienten freundlich zu und drückte dessen Oberkörper energisch zurück auf die Liege. Justus Claussen kam seit gut einem Monat wegen seiner Verspannungen in Nacken und Rücken zu ihr in die Praxis. Sie wunderte sich nichtüber seine diversen Wehwehchen. Der Jurist betätigte sich privat als Extremsportler. Mountainbiking, Klettern, Drachenfliegen, Kajakfahren– was auch immer eine Herausforderung darstellte, er nahm sie an. Zurzeit frönte er seinem neuesten Hobby, dem Fallschirmspringen. Und er ließ nichts unversucht, um sie zu einem gemeinsamen Sprung zuüberreden.

„Besser als jeder Orgasmus“, meinte er nun– wie jedes Mal.

Dann hast du was verpasst, du Alpha-Männchen, dachte Kristina. Was konnte an einem Sprung aus dem Flugzeug so gigantisch sein, dass es guten Sex in den Schatten stellte? Vielleicht fehlte es dem Waran einfach an der dazu notwendigen Feinmotorik. Sie jedenfalls würde weder das eine noch das andere mit ihm ausprobieren, sondern schön auf dem Boden der Tatsachen bleiben.Besser als jeder Orgasmus? Kristina seufzte leise. Orgasmus– was war das? Sie musste schon tief in ihrem Gedächtnis kramen, um sich an ihren letzten zu erinnern. Das Leben konnte ganz schön gemein sein.

Ein Blick auf die Wanduhr verriet ihr, dass sie zum Ende kommen konnte. Nach ein paar letzten Handgriffen deckte sie den nackten Rücken mit einem flauschigen Handtuch zu und verließ auf Zehenspitzen den Behandlungsraum. Matula schnarchte inzwischen leise vor sich hin. Sie wollte ihn jetzt nicht wecken.

Ihr erster Weg führte sie ins Badezimmer, wo sie sich dasÖl von den Händen wusch. Dann tupfte sie sich den Schweiß aus dem Gesicht und studierte ihr Spiegelbild.

„Was ist bloß los mit dir?“, fragte sie die Frau, die ihr im Spiegel entgegenblickte.

Schon zum zweiten Mal in dieser Woche war sie während einer Behandlung in einen erotischen Tagtraum geglitten. Natürlich herrschte ein gewisser Notstand. Aber es war nicht so, dass sie sich nicht mehr im Griff hatte. Da stand sie nun also, ei

 
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