: Dieter Johannes Raffel
: Grüner Krieger Die Abschlußprüfungen zum Herzenskrieger
: Books on Demand
: 9783695778034
: GRÜNER KRIEGER
: 1
: CHF 8.70
:
: Ausbildung, Beruf, Karriere
: German
: 546
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Witikos zahlreiche Prüfungen im grünen Bereich, die im Band I"Die Vorprüfungen - Kein Phönix ohne Asche" und im Band II"Die bewegten Zwischenprüfungen" lebendig zur Sprache kamen, bilden in Form dieses biographischen Prüfungs-und Bildungsromans nun die Voraussetzungen für die"Abschlussprüfungen zum Herzenskrieger" im Band III dieser Trilogie, worin der grüne Krieger die unbezahlbaren Freundschaftsprüfungen, die befreienden Trauerprüfungen, die gelassenen Liebesprüfungen und zuletzt die allumfassende menschliche Sinnprüfung emotional, kämpferisch, dramatisch, leidenschaftlich, wütend, manchmal nicht ganz stimmig, verzeihlich, liebevoll und tröstlich meistert, weiter daran wächst und der unzerstörbare Sommer dabei schließlich in seine tapfere Seele und in sein vernarbtes Kriegerherz nachhaltig einzieht.

Dieter Johannes Raffel, 1965 in Blieskastel geboren, arbeitet nach seiner Rückkehr nach Deutschland seit 10 Jahren als Umweltingenieur als Anwalt für die Natur bei der Deutschen Bahn, um auch der Natur und geschützten Tier- und Pflanzen beim umweltkonformen Bauen von Bahn-Infrastrukturprojekten eine Stimme zu geben. Als Baby-Boomer-Generation wurde er vor 60 Jahren in eine Familie mit vielen (kriegsbedingten) Verstrickungen ohne Geborgenheit hineingeboren, in der er sich nie wohlwühlte, und davon als grüner (Herzens-)Krieger befreien musste. Weil der Wald ihm also Sicherheit und Heimat gab, studierte er Forstwissenschaften und begab sich anschließend weltweit auf viele Reisen, um zu wachsen, und um sich sukzessive sein Selbstbewusstsein, seine Selbstsicherheit, sein Selbstvertrauen und schließlich sein Selbstwertgefühl selbst zurückzuholen. Dieser biographische Prüfungs-& Bildungsroman ist sein Lebenswerk, um sich von seinen seelischen Leiden durch das Aufschreiben alleine befreit zu haben, seinem zu früh verstorbenen Bruder zu würdigen, dass er nicht umsonst gestorben ist, und um auch den Baby-Boomern und künftigen Generationen dieses Jahrhunderts in einer immer stärker durch Künstliche Intelligenz beeinflussten Welt sein digitalfrei durchlebtes Vermächtnis zu hinterlassen.

Hochzeitsrede

Anlässlich der kirchlichen HochzeitsredeTrauung von Charlotte& Christian

am 03.08.2002

gehalten im Gasthof Böck in Unterbrunn/Bayern

von Dieter Johannes Raffel

Liebes Hochzeitspaar Charlotte und Christian,

geschätzte Angehörige und Verwandte der Familien Braun und Lintz, verehrte Hochzeitsgäste und Freunde aus nah und fern hier im Gasthof Böck unter weiß-blauem Himmel in Unterbrunn bei München

Ihr habt heute, liebe Charlotte und lieber Christian, an diesem sonnigen Sommertag den Bund für's Leben nachhaltig geschlossen. Wir haben die ausgelassene Freude, in gemütlicher Runde Euren ganz großen Tag mit einem fröhlichen Fest gebührend zu feiern. Dafür danken wir Euch.

Aufgrund meiner langjährigen, gemeinsamen Schulzeit und zart gewachsener freundschaftlicher Bande möchte ich, stellvertretend für unsere kleine Delegation mit Ariane, max, Matthias und mir aus der Westpfalz, durch kleine Anmerkungen von früheren, gegenwärtigen und zukünftigen Zeiten Euer nun begonnenes, lebenslanges Band würdigen und noch ein bisschen mehr zu strahlen bringen.

Nach dem Lockern meiner Kehle durch diesen hervorragenden Wein in einer angenehmen Atmosphäre vor einem sympathischen Publikum und nach meinem ebenso sympathischen Vorredner tue ich das ausgesprochen gerne und jetzt relativ hemmungslos. Sed also für ein paar wenige Minuten gespannt!

Euren einführenden Worten, liebes Hochzeitspaar, denen bereits Eure herzlich bunte und wegweisende Einladung vorausgegangen ist, beschreiben schon Eure geradlinige Einstellung für eine ehrliche, vertrauensvolle Beziehung in vortrefflicher Weise. Ich bin davon überzeugt, dass Ihr Euch auf dem nun auch kirchlich vollständig gemeinsamen Lebensweg gegenseitig Energie und Orientierung geben werdet.

Sehr gerne erinnere ich mich an die Schulzeit am altsprachlichen Gymnasium zurück, währenddessen ich für einige Jahre Christians Tischnachbar gewesen bin. Besonders bei den Deutsch- und Latein-Klassenarbeiten wusste ich Deine Nähe zu schätzen, Christian.

Nicht nur ich bewunderten Dich schon damals wegen Deiner abgeklärt ruhigen und natürlich-ehrlichen Art. Während es Dich dann nach der Schulzeit, lieber Christian, mit Deiner Begeisterung für die Elektrotechnik und Computerprogrammen über Kaiserslautern nach München zog, widmete sich Matthias der Betriebswirtschaft und ich ließ mich schließli