: Frank Lauenroth
: Chicago Run Band 3 der Marathon-Thriller-Trilogie
: Books on Demand
: 9783695766062
: Marathon-Thriller-Trilogie
: 1
: CHF 2.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Endspurt im Wahlkampf um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Der amtierende Präsident Langdon liegt hinter seinem republikanischen Herausforderer zurück. Doch Langdon hat einen Plan. Als erster Präsident will er am Chicago Marathon teilnehmen, um medienwirksam Bürgernähe, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen zu demonstrieren. Eine riskante Entscheidung, die den Secret Service vor eine enorme Herausforderung stellt. Denn Stalin, russischer Oligarch und erklärter Gegner Amerikas, war mit seinem Masterplan beim New Yorker Marathon nur knapp gescheitert. Nun ist er frei und sinnt auf Rache. An der Seite des Präsidenten sollen Christopher Johnson und Brian Harding, gemeinsam mit einem Spezialisten-Team, Stalins Pläne vereiteln. Im Hintergrund versuchen Elisabeth Bancroft und Rachel Parker alles, um den Präsidenten und ihre Männer zu retten. Doch Stalin ist ihnen längst einige Schritte voraus. Rundum gelungen und ein absolut würdiger Abschluss der Trilogie. [ Dr. Maike Pfalz - buchwurm.info ] Lauenroth ist ein echter Thriller-Profi und setzt das Kopfkino meisterhaft in Gang. [ Dr. Carsten Drecoll - RUNNING - Das Laufmagazin ]

Frank Lauenroth schreibt Thriller und Science Fiction. Seine Kurzgeschichten wurden mehrfach für dem Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis nominiert und ins Italienische und Rumänische übersetzt. Die Romane »Boston Run«, »New York Run« und »Chicago Run« beherrschen die Bestsellerlisten der Sport-Thriller. Sein Thriller »Simon befiehlt« gewann den Roman-Preis »Deutschland schreibt«. Aktuell tummelt sich sein neuer Thriller »Im Innern der Bestie« in den Top-Platzierungen der kindle-Thriller-Charts.

-Intro


New York City – vor 11 Monaten – in der Nähe des Zielbereichs des NYC-Marathons

Alle, bis auf Stalin, Stanley Turk und die beiden NSA-Agenten Bart Lucas und Floyd Truman, hatten den Van verlassen. NSA-Ostküstenchef Bart Lucas nahm gerade auf dem Beifahrersitz Platz. Der diensthabende Agent Floyd Truman setzte sich Stalin gegenüber, der an einen der hinteren Klappsitze gefesselt war. CIA-Einsatzleiterin Elisabeth Bancroft stand in der Hecktür. Sie genoss den Moment, ihren Gegenspieler trotz all seiner Finten dingfest gemacht zu haben. Stalin, der russische Oligarch, war mit seinem Vorhaben gescheitert, die Vereinigten Staaten von Amerika zu erpressen. Mehr als zwei Stunden lang hatte er sie zum Narren gehalten, sie durch New Yorks Straßen gehetzt, war in verschiedene Rollen geschlüpft und saß nun doch gefesselt im Einsatz-Van der Agency. Immer noch trug er die perfekte Maske mit dem Gesicht seines vormaligen Gehilfen Igor.

Elisabeth Bancroft, die den Einsatz während des Marathons geleitet hatte, sah, wie Stalin an seinen Handschellen riss. Hätte er es gekonnt, er hätte sich wohl die Maske vom Gesicht gefetzt. Doch mit gefesselten Händen war das unmöglich.

»Stanley«, wandte sie sich an ihren Fahrer. »Bart und Floyd zeigen Ihnen den Weg. Fahren SieIgor bitte zu dem Ort, den unsere NSA-Kollegen Ihnen nennen. Den Rest übernehmen die beiden Herren.«

Stalin starrte auf seine Feinde. »Ihr werdet mich nicht weg-schließen! Ich habe Rechte. Ich, Jewgeni Andropowitsch, von aller Welt als Stalin gefürchtet, bin ein anerkannter Bürger meines Landes. Ich werde …«

»Igor?«, unterbrach Bancroft den Oligarchen, während sie durch die halb geschlossene Tür hinein lugte. »Igor ist Ihr Name. Gewöhnen Sie sich daran!«

Stalin schrie u