Vom Reisen
Aufstieg eines steilen, schnee- und eisbedeckten Hanges. Oben ein Weg, der sich in flacher Ebene nach links in Blinken, Sprühen, die funkelnde Sonne im Weiß ergießt. Ich folge dem Weg, der einsame, riedgedeckte Hof auf der Lichtung im Wald ist nicht weit. Schattig und kühl die Hohlgänge, Wölbungen der Bäume, Spiel von Licht und Schatten. Doch ist auch das Autobahnkreuz nicht weit, wo die Reise sich fortsetzen wird.
Leere Sitze in der 747. Aus der mit Toiletten vollgepfropften Mittelsäule dringt der Geruch von Urin und Schweiß. Kreischen, Gewirr. „Warum landen wir?“ Die Landschaft unter uns nähert sich schnell. Dem Piloten bleibt nur der Anflug auf einen highway. Kein Laut dringt aus seiner Kabine. Wie verstörtes Wild preschen die Wagen zur Seite. Vor uns eine Brücke, gespannt über das gerade Band der Landung. Das Hochreißen der