: Fine Joseph
: The Death within Me
: Books on Demand
: 9783695781706
: The Death within Me
: 1
: CHF 6.00
:
: Fantasy
: German
: 774
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Todesboten, Götter, Drachen - das alles hält Hazel für alte Kindermärchen. Bis eines Nachts Erys, der grausame Diener des Todes in ihrem Zuhause auftaucht und ihr mühselig verdientes Gold stiehlt. Es dauert nicht lange, bis Lord Harrington, Kommandant der Königsgarde, davon erfährt und sie in einem riskanten Plan als Köder einsetzt, um dem Todesboten eine Falle zu stellen. Zu allem Überfluss verspürt Hazel plötzlich dieses Brodeln in ihr, das sie wenig später als Magie erkennt. Dunkle Magie. Hin und hergerissen zwischen ihren Grundsätzen von Gut und Böse verliert sie sich immer mehr in den Verlockungen des Todesboten. Zu spät erkennt sie, dass nicht alles, was im Tal der Sterblichen erzählt wird, wahr ist und es oft die Menschen sind, die ein tödlicheres Verlangen in sich tragen als so mancher Todesbote...

Fine Joseph wurde am 18.01.2001 in Langenhagen unter dem Namen Josefine geboren und ist in der Nähe von Hannover aufgewachsen. Schon als kleines Mädchen lag ihre größte Leidenschaft im Lesen und Schreiben. Von 2017 bis 2019 absolvierte sie eine Ausbildung zur Gestaltungsstechnischen Assistentin, bevor sie ein eineinhalbjähriges Studium im Schwerpunkt Kreatives Schreiben abschloss. Nachdem sie zwei Thriller veröffentlichte, widmete sie sich dem Fantasy und Romantasy-Genre.

Kapitel 2
-Hazel Goldwing -


„Ich glaube, wir kennen uns bereits.“

Lord Harringtons Stimme war anders, als ich erwartet hatte. Dort, wo ich die Härte eines Kriegers, die Strenge eines Anführers vermutet hätte, klang nichts als sanfte Wärme nach.

Wie ein milder Sommertag.

Blinzelnd starrte ich ihn an, nicht sicher, ob er gerade wirklich mit mir sprach. Als ich nicht antwortete, stieß er ein leises Lachen aus und trat näher. Ich sah den Dreck auf seiner Schuhspitze, den ich dort hinterlassen hatte und errötete noch mehr.

„Nun, wobei das Wort Kennen hier vielleicht etwas übertrieben ist.

Aber mir ist so, als wären wir uns schon einmal begegnet“, fuhr er fort.

Mein Blick huschte zurück zu seinem Gesicht. Sauber gestutzter Vollbart, freundlicher Blick und auch heute trug er einen Zylinder auf dem Kopf. In seiner Brusttasche