Landregen. Es schüttet herab wie aus unerschöpflicher Gießkanne. Das schwillt nicht an, nicht ab, gießt nur in weißen Rauschen nieder, das den Ton unbewegt hält, Myriaden Schnüre vom dunkelgrauen Himmel, dünn wie Nähseide, durchdringen schließlich jeden Wetterschutz bis aufs Hemd, das auf bloßer Haut klebt: Landregen.
Hark hat den klapprigen Schreibtischstuhl zurückgelehnt, die Füße auf das Schaltpult gelegt. Sieht von der Kammer seines Leuchtturms weit hinaus über das Meer, zwischen Abend und Nacht. Sucht Lichter, die Positionslaternen der Schiffe, die unter dem Horizont so langsam vorbeiziehen, als stünden sie still, will sich ausmalen, woher sie kommen, wohin sie fahren, will sich Geschichten erfinden und sich s