Es ist noch dunkel, als ich aufwache. Der Raum ist kühl, und ich ziehe die Decke etwas fester um mich, als das erste Licht des Morgens zaghaft durch die Ritzen des Fensters schlüpft. Die Vögel haben noch nicht angefangen zu singen, und der Wind draußen ist ruhig. Es fühlt sich fast an wie der Beginn eines neuen Tages, obwohl der Morgen eigentlich schon längst begonnen hat.
Ich drehe mich auf die Seite und blicke auf das Bild meiner Mutter, das auf dem kleinen Schrank neben dem Bett steht. Sie lächelt mich an – das vertraute Lächeln, das ich nie vergessen werde, auch wenn ich ihre Stimme nicht mehr hören kann. Ich schließe die Augen für einen Moment und atme tief ein, lasse die Erinnerung an sie in mir aufsteigen, dann schlüpfe ich aus dem Bett.
Das Holz des Bodens fühlt sich kühl unter meinen nackten Füßen an, und der Geruch von Erde und altem Holz liegt in der Luft. Ein vertrautes Gefühl. Ich gehe leise in die Küche, wo die sanften Klänge meines Vaters, der sich bereits um den Ofen kümmert, zu hören sind. Der Klang des Holzofens, der knistert, die Bewegunge