: Barbara Herrmann
: Leo und die Liebe Ein Kater zieht die Strippen
: Books on Demand
: 9783695174560
: 1
: CHF 3.50
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: German
: 204
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Leo, der Stromer, wird an der malerischen Bernsteinpromenade in Göhren von einer Familie adoptiert. Doch das Leben als Stubenkater in Berlin ist nichts für ihn. Mit List und Tatzen erkämpft er sich die Freiheit zurück. Auf seinen Streifzügen durch den Berliner Tiergarten gerät er in Revierkämpfe, bis er am Kudamm der bezaubernden Angelina begegnet und sich schnurrend in ihr Herz schleicht. Kaum bei ihr eingezogen, steckt Leo mitten in einer turbulenten Liebeskomödie. Während Angelina zwischen Herzschmerz und Lebenskrisen durchs Leben taumelt, übernimmt Leo die Regie auf leisen Pfoten. Doch dann taucht auch noch Sheila auf. Eine schwarze Katze aus seiner Vergangenheit. Gibt es jetzt auch noch Herzflattern auf Samtpfoten? Eine humorvolle Komödie über Liebe, Freiheit und die Kunst, stets auf die Pfoten zu fallen.

Barbara Herrmann wurde in Karlsruhe geboren und wuchs im idyllischen Kraichtal auf. Ihre Romane entstehen in ihrer badischen Heimat oder auf Reisen durch malerische Urlaubsregionen. Ob liebevoll gezeichnete Familiengeschichten, unterhaltsame Liebesromane oder lebensnahe Gegenwartsliteratur: Ihre Bücher laden zum Träumen, Schmunzeln und Innehalten ein. Heute lebt die zweifache Mutter mit ihrer Familie in Berlin, wo sie das Großstadtleben mit einem Augenzwinkern in ihre Erzählungen einfließen lässt.

Leo und die Familie Schuster

Nichts Geringeres als die Bernsteinpromenade in Göhren auf Rügen war das Revier des frechen, rot-weiß gefleckten Katers, und genau dieses hatte er sich fest abgesteckt. Heute allerdings überlegte er, ob er sich nicht eine andere Route aussuchen sollte. Seit zwei Tagen war es äußerst mühselig, etwas Leckeres zwischen die Beißerchen oder unter die frisch gewetzten Krallen zu bekommen.

Es war erst April, und die meisten Restaurants hatten noch geschlossen, aber so schwer wie in diesem Jahr war es noch nie gewesen. Anstatt sich der steifen Brise entgegenzustemmen, die ihm an diesem Morgen mit Sicherheit das Fell durchpusten würde, entschied er sich spontan für den Bahnhof gleich um die Ecke und das Fischrestaura