: Rob Dürer
: BARACHIEL Noch 30 Tage für die Menschheit
: Books on Demand
: 9783695777259
: 1
: CHF 8.00
:
: Science Fiction
: German
: 296
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Menschheit steht am Abgrund. Gewalt, Manipulation und geistige Leere erschüttern das Gleichgewicht der Welt. Die Schöpfer erwägen einen radikalen Schritt: einen Neuanfang - so wie einst zur Zeit der Sintflut. Bevor jedoch das endgültige Urteil fällt, erklärt sich der Engel Barachiel bereit, für dreißig Tage als Mensch auf die Erde zu kommen. Er soll prüfen, ob die Menschheit ihre Existenz noch verdient. In Berlin gelandet, begegnet er Elin, einer klugen, unbequemen Journalistin, die sich mit den verborgenen Strukturen der Macht beschäftigt. Während Barachiel beginnt, menschliche Gefühle wie Zweifel, Schmerz und Liebe zu erfahren, geraten beide ins Visier eines geheimen Ordens: des Ordo Ahrimani. Die Loge arbeitet seit Jahrhunderten daran, die Menschen von innen heraus zu manipulieren und zu seelenlosen Wesen umzugestalten. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein spirituell-dystopischer Roman über Liebe, Opferbereitschaft und die Frage, ob Licht und Dunkel wirklich Gegensätze sind - oder notwendige Teile desselben Weges.

Der in Norddeutschland lebende Autor beschäftigt sich seit langer Zeit mit Spiritualität, Anthroposophie und der Frage nach dem Sinn des Lebens. Seine Romane bestechen durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen, die in fiktive Geschichten eingebettet sind. Sein Schreibstil ist geprägt von Empathie und Tiefe. Ihm ist wichtig, mit seinen Romanen nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Denken anzuregen.

Irmi


„Ick sach dir, nackich kommste hier nich weit, wa.“

Die Frau, deren Namen er noch nicht kannte, stand auf und reichte ihm eine Decke, die nach nassem Hund und Straßenleben roch. Sie stützte sich auf einen alten Rollator, der nur noch drei funktionierende Räder hatte.

„Los jetzt, nich so trantütich. Ick besorch dir wat. Musste aber mitkommen.“

Er stand auf und taumelte in seiner neuen Hülle hinter der Obdachlosen her. Die Kälte fraß sich durch seine Knochen. Er verstand den W