Ich öffne die Augen.
Was passiert hier? Wo bin ich, wer sind diese Menschen, die mich freudestrahlend und mit Tränen in den Augen anstarren? Doch viel wichtiger, wer bin ich überhaupt?
Ungläubig schaue ich mich um. Ich bin definitiv in einem Krankenhaus. Ein Mann in einem weißen Kittel kommt auf mich zu. Das muss der Arzt sein. Ich versuche mich zu fokussieren, aber ich spüre wie ich das Bewusstsein verliere. Da war es auch schon passiert. Ich wurde ohnmächtig. Piepen des Monitors neben meinem Bett. Stimmen dringen nur gedämpft an mein Ohr, als kämen sie von weit her. Ich kann sie nicht zuordnen, nicht verstehen. Mein Körper fühlt sich schwer an, wie aus Blei gegossen. Jeder Versuch, die Augen länger offen zu halten oder meine Glieder zu bewegen, kostet unendlich viel Kraft.
Immer wieder gleite ich in einen traumähnlichen Zustand – eine Zwischenwelt aus Erinnerungen, Fragmenten und Fantasie. Ich sehe Gesichter, höre Lac