: Alina Nayyar
: Tiramisu zu Weihnachten
: Books on Demand
: 9783695108350
: 1
: CHF 7.00
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 230
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Emilia steht vor der größten Herausforderung ihres Lebens. Nach einem schrecklichen Unfall hat sie ihr Gedächtnis verloren. Als die Weihnachtszeit immer näher rückt, wird ihr alles zu viel. In dieser stressigen Zeit vor Weihnachten, flüchtet sie nach Lappland, Finnland, um sich selbst wieder zu erden. Doch das Schicksal hat andere Pläne, als sie ihren Ex-Freund trifft, ohne zu wissen wer er ist. In der magischen Winterlandschaft entwickelt sich eine unerwartete Verbindung zwischen den beiden. Dabei bringt der süße Geschmack von Tiramisu nicht nur Erinnerungen, sondern auch vergessene Gefühle zurück.

Ich bin Alina und schreibe aus Leidenschaft, ganz ohne Druck, einfach, weil es mir Freude macht. Besonders liebe ich Halloween und Weihnachten ,zwei Zeiten im Jahr, die für mich voller Magie, Stimmung und Geschichten stecken. Die Natur ist mein Rückzugsort. Dort finde ich Ruhe, neue Gedanken und oft auch die Ideen für meine Texte. Schreiben ist für mich ein kreatives Ventil, ein stiller Begleiter und eine Möglichkeit, meine Fantasie auszuleben , ganz ohne den Anspruch, perfekt zu sein. Nur echt. Nur ich.

Kapitel 2


Ich öffne die Augen.

Was passiert hier? Wo bin ich, wer sind diese Menschen, die mich freudestrahlend und mit Tränen in den Augen anstarren? Doch viel wichtiger, wer bin ich überhaupt?

Ungläubig schaue ich mich um. Ich bin definitiv in einem Krankenhaus. Ein Mann in einem weißen Kittel kommt auf mich zu. Das muss der Arzt sein. Ich versuche mich zu fokussieren, aber ich spüre wie ich das Bewusstsein verliere. Da war es auch schon passiert. Ich wurde ohnmächtig. Piepen des Monitors neben meinem Bett. Stimmen dringen nur gedämpft an mein Ohr, als kämen sie von weit her. Ich kann sie nicht zuordnen, nicht verstehen. Mein Körper fühlt sich schwer an, wie aus Blei gegossen. Jeder Versuch, die Augen länger offen zu halten oder meine Glieder zu bewegen, kostet unendlich viel Kraft.

Immer wieder gleite ich in einen traumähnlichen Zustand – eine Zwischenwelt aus Erinnerungen, Fragmenten und Fantasie. Ich sehe Gesichter, höre Lac