: Sabine Ehrenberg
: Reepsholter Verlag
: Horst Wenn Geld sprechen könnte...
: Books on Demand
: 9783695794379
: 1
: CHF 8.80
:
: Fantasy
: German
: 172
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Horst ist ein Zehn-Euro-Schein, der die Gedanken und die Sprache der Menschen versteht. Er ist der Überzeugung, dass die Welt viel gerechter und für alle positiver sein könnte, wenn die Menschen nur zuhören und verstehen würden. Als Tauschobjekt landet er bei unterschiedlichen Menschen und lernt wesentliche Aspekte unserer Existenz kennen - aus den Bereichen Politik, Soziologie, Philosophie und Kriminologie. Dadurch erweitert er stetig seinen Erkenntnishorizont und festigt seinen Wunsch, den Umgang der Menschen mit Geld zu beeinflussen. Mit viel Humor aber auch tiefgründigen Erkenntnissen geht Horst seinen Weg der Selbsterkenntnis und hält uns Menschen einen Spiegel vor. Die Fantasiegeschichte ist ein bisschen spooky, ein bisschen verrückt, oft lustig, aber auch ein bisschen zum Nachdenken.

Sabine Ehrenberg wurde 1960 in Göttingen geboren und lebt mittlerweile in ihrer Wahlheimat Ostfriesland. Im Anschluss an ihr Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen arbeitete sie in unterschiedlichen sozialen Bereichen. Seit einigen Zeit entdeckte sie selbst ihren Spaß am Schreiben von Fantasiegeschichten, die einen realen Bezug zum Leben von uns Menschen haben aber auch mit viel Humor gespickt sind.

Lektionen des Lebens


Im Sparschwein hatte Horst nun ausgiebig Gelegenheit mit seinen „Mitgefangenen“ über alles Mögliche zu diskutieren, vor allem über all die Informationen, die er über die Medien der Menschen mithören konnte. Wäre er in Freiheit gewesen und hätte er Augen und weitere Möglichkeiten gehabt, hätte er sicherlich ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit Bravour absolviert…. Hätte, hätte…

Zunächst erkannte er einen ganz gravierenden Unterschied zwischen ihm und seinen Geldschein- und Münzkollegen: Er machte sich Gedanken über die Geschehnisse in der Welt der Menschen, ihrem Verhalten, ihrem Miteinander und allem, was dazu gehört. Das andere Geld nahm auch wahr, aber es bewertete nicht, be- oder verurteilte nicht, postulierte keine moralischen oder ethischen Maßstäbe und verhielt sich unparteiisch dem Handeln, Denken und den Absichten der Menschen gegenüber. Dabei gab es einen großen Vorteil: Egal für welchen Sinn oder Unsinn die Menschen ihr Geld ausgaben, das Geld war immer noch da, nur bei jemand anderem.

Horst versuchte am Beispiel der Kriegsführung (hatte er in den Nachrichten gehört), diese Unsinnigkeit den anderen begreiflich zu machen: Die einen kaufen Waffen und vernichten andere Menschen, Lebensräume und natürlich die Waffen selbst. Irgendjemand muss dann später alles wie