: Frank Lauenroth
: Boston Run Band 1 der Marathon-Thriller-Trilogie
: Books on Demand
: 9783695766055
: Marathon-Thriller-Trilogie
: 1
: CHF 2.00
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 204
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Brian Harding war immer ein guter Sportler - aber niemals ein herausragender! Der Boston Marathon ist erst sein zweiter Start über die 42-Kilometer-Distanz, doch Brian weiß, dass er heute gewinnen wird. Ein neues Dopingmittel verleiht seinem Körper ein Mehrfaches des normalen Leistungsvermögens. Die Substanz baut sich während des Laufs ab, so dass sie nach dem Überqueren der Ziellinie nicht mehr nachweisbar sein wird. Ein scheinbar perfekter Plan. Doch weil die Formel dieses neuen Dopingmittels immens wertvoll ist, wartet außer der Siegprämie von 150.000 Dollar auch der Geheimdienst NSA auf Brian. NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker weiß, dass sie an Brians Blut gelangen muss, bevor er auf die Zielgerade einbiegt. Die Jagd ist eröffnet. Es ist ein Plot wie aus einem Hollywood-Film. [ Wolfgang Tischer - literaturcafe.de ] Der filmreife Plot und perfekt inszenierte Spannungsbogen machen den Roman zu einem Leseerlebnis. [ Michael Petrikowski - BuchAviso.de ]

Frank Lauenroth schreibt Thriller und Science Fiction. Seine Kurzgeschichten wurden mehrfach für dem Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis nominiert und ins Italienische und Rumänische übersetzt. Die Romane »Boston Run«, »New York Run« und »Chicago Run« beherrschen die Bestsellerlisten der Sport-Thriller. Sein Thriller »Simon befiehlt« gewann den Roman-Preis »Deutschland schreibt«. Aktuell tummelt sich sein neuer Thriller »Im Innern der Bestie« in den Top-Platzierungen der kindle-Thriller-Charts.

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»Es ist geschehen, meine Damen und Herren! Die Läufer sind auf der Strecke! Wie nicht anders zu erwarten, schieben sich einige der weniger bekannten Kenianer an die Spitze und ermöglichen ihren favorisierten Landsleuten, sich vorerst im Windschatten zu schonen. Offensichtlich haben wir heute eine ganze Reihe von Hasen in der Spitzengruppe, die das Tempo für die kenianischen Favoriten Roger Koskai und Samuel Endraba machen sollen. Für die Zuschauer unter Ihnen, denen die Gepflogenheiten des Laufsports nicht geläufig sind, möchten wir, Justyna Hunter, und ich, Scott McNeal, Ihnen erklären, was Hasen sind und was ihre Aufgabe in diesem Rennen sein wird.«

Steve Jacobson wandte sich vom Fernseher zu seinen Kollegen im Büro um. Ursprünglich war dieses Zimmer ein Besprechungsraum. Die Tatsache, dass hier ein Fernseher und eine Kaffeemaschine standen und das Zimmer mit seiner Südwestlage und der breiten Fensterfront zu den hellsten des gesamten Gebäudes zählte, führte die Schritte des Teams wie von selbst immer wieder hierher. Ein Büro im eigentlichen Sinne wurde es aber erst, als ihr Jüngster, Mike Lynch, hier seinen Schreibtisch aufbauen musste. Der Platz in der Bostoner NSA-Außenstelle war – im Gegensatz zur Zentrale in Fort Meade – knapp bemessen. Ein Umstand, der von ihrem Vorgesetzten Bart Lucas immer als Vorteil dargestellt wurde. Wenn man beim morgendlichen Dienstantritt die meisten Kollegen beim Vor- und Nachnamen kennt, so seine Argumentation, dann gibt das gerade in ihrem Beruf eine sehr wichtige Form von Sicherheit. In einem Betonklotz mit mehreren Tausend Mitarbeitern hingegen ist die Sicherheit ein sehr relativer Begriff. Es kommt immer darauf an, den Überblick zu behalten! Mit diesem Leitsatz war Bart Lucas immer gut gefahren. Zumindest hier in Boston.

Steve, dem die Akne in jungen Jahren stark zugesetzt zu haben schien, schaute seinen älteren Kollegen über eine rahmenlose Brille fragend an. Die Fernbedienung hielt er dabei wie einen unverzichtbaren Gegenstand fest in der rechten Hand