: Heinrich Spoerl
: Matthias Schwarze
: Die Feuerzangenbowle
: Books on Demand
: 9783695766246
: 1
: CHF 4.40
:
: Hauptwerk vor 1945
: German
: 212
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Feuerzangenbowle entführt die Leser in eine vergnügliche Zeitreise durch die Schulzeit. Heinrich Spoerl erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der sich als Schüler verkleidet, um die Schule aus einer neuen Perspektive zu erleben. Mit Herz und Humor begleiten wir den Protagonisten auf seinem Abenteuer, das von urkomischen Streichen, unvergesslichen Freundschaften und amüsanten Missverständnissen geprägt ist. Die Geschichte entfaltet sich zu einer Ode an die Jugend, die Unbeschwertheit und den Zauber des Augenblicks. Ein literarischer Leckerbissen, der die Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt und für herzliches Gelächter sorgt.

Heinrich Spoerl (1887 bis 1955) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Satiriker, der vor allem durch seinen feinsinnigen, oft warmherzigen Humor bekannt wurde. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete er zunächst als Jurist, wandte sich jedoch bald dem Schreiben zu. Spoerl verstand es meisterhaft, alltägliche Situationen mit Ironie und Menschlichkeit zu schildern und gesellschaftliche Konventionen humorvoll zu hinterfragen. Berühmt wurde er insbesondere durch seinen Schulroman Die Feuerzangenbowle, der bis heute zu den beliebtesten Werken der deutschen Unterhaltungsliteratur zählt. Sein literarisches Werk steht für zeitlosen Humor, Sprachwitz und eine liebevolle Betrachtung menschlicher Schwächen.

Eine blutrote, dampfende Flüssigkeit. Männer hockten um sie herum.

Der eine, der Älteste, hat in eiserner Zange einen dicken, kristallweißen Klumpen und hält ihn über das Gefäß.

Der zweite hat eine verstaubte Flasche in der Hand und gießt eine helle Flüssigkeit über den Klumpen.

Der dritte setzt ihn in Brand. Eine gespenstische blaue Flamme züngelt hoch. Der weiße Klumpen knistert und fängt an zu schmelzen; dicke, zähe Tropfen lösen sich und fallen zischend in die rote Flut. Und ein leiser, betäubender Dunst zieht durch den Raum, steigt ins Gehirn.

Der vierte rückt die Gläser zurecht, der fünfte öffnet eine Kiste Brasilzigarren. Der sechste rührt das Gebräu.

Der siebente, der Jüngste, darf einschenken.

Geheimrat Froebel erhebt sich.

»Wir haben heute Nachmittag unsern lieben, guten Pavian begraben. -- Bitte lachen Sie nicht, meine Herren. Der Pavian hieß eigentlich Schmitz und war unser alter Lateinlehrer. Er hat uns mit Cäsar und H