: Sabine Eyrich
: Sisterhood statt Stutenbissigkeit Wie wir aufhören, uns gegenseitig klein zu machen - und anfangen, gemeinsam zu wachsen
: Books on Demand
: 9783695796496
: 1
: CHF 8.80
:
: Gesellschaft
: German
: 226
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Vergleichen war gestern - heute wird verbunden. Aufbauen statt abwerten. Gemeinsam statt gegeneinander."Sisterhoo statt Stutenbissigkeit" räumt auf mit dem hartnäckigen Mythos, Frauen seien sich gegenseitig die größten Gegnerinnen. Und ja - es schaut auch ehrlich auf die Dynamiken, die wir lieber verdrängen: Neid, Konkurrenz, stille Vergleiche, passiv-aggressive Spitzen. Nicht um zu verurteilen, sondern um zu verstehen - und endlich etwas zu verändern. Dieses Buch geht dorthin, wo es oft unbequem wird: in den Job, in Freundschaften, in Familien, in Netzwerke. Es fragt, warum es uns manchmal schwerfällt, einander wirklich zu gönnen. Wer eigentlich davon profitiert, wenn Frauen sich gegenseitig ausbremsen. Und vor allem: wie wir aus alten Mustern aussteigen können - ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit Haltung. Mit klugen Analysen, echten Geschichten, überraschenden Aha-Momenten und einer guten Portion Humor lädt dieses Buch dazu ein, vertraute Reflexe zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Weg vom subtilen Wettbewerb. Hin zu echter Zusammenarbeit, Klarheit und gegenseitiger Stärkung. Keine Schuldzuweisungen. Keine Hochglanz-Parolen. Sondern ein Perspektivwechsel, der verbindet. Zeit, alte Drehbücher loszulassen - und gemeinsam eine neue Geschichte zu schreiben. Mit Frauen (und Männern), die einander nicht klein halten, sondern größer machen. Sisterhood ist kein Ideal. Es ist eine Entscheidung.

Kapitel 2: Die heimliche Konkurrenz – Wenn Neid uns spaltet


„Der Moment, in dem uns der Erfolg einer anderen Frau verunsichert, sagt meist mehr über unsere eigenen Grenzen aus als über ihren Weg.“

Manchmal passiert es nur für den Bruchteil einer Sekunde:

Du siehst das strahlende Selfie einer Bekannten auf Instagram – und da ist er, dieser kleine Stich.

Nicht schlimm. Nur ein Moment.

Aber er bleibt hängen. Und du fragst dich:„Warum trifft

mich das so?“

Neid ist eines der letzten echten Tabus unter Frauen.

Wir sprechen lieber über unsere Schwächen, unsere PMS, unsere Angst vorm Scheitern – als offen zuzugeben, dass wir manchmal nicht gönnen können.

Weil sie schöner wirkt. Oder entspannter. Oder weiter.

Oder weil wir glauben, dass ihr Erfolg etwas mit unserem Wert zu tun hat.

Dieses Kapitel räumt auf mit dem Mythos vom"bösen Neid" und zeigt, wie wir ihn verstehen, entzaubern und transformieren können.

Denn Neid ist kein Makel – er ist ein Signal.

Und manchmal auch ein versteckter Wunsch in fremder Verpackung.

Also: