2. Los gehts
Fürs Erste haben wir genug von solchen, mit Dollars zu bezahlenden, Abenteuern erlebt. Nun wollen wir Neuseeland richtig kennenlernen!
Mount Cook ist unser erstes Ziel, wenn wir denn überhaupt ein Ziel brauchen. Eigentlich wollen wir nur fahren und die gleichzeitig vertraute und doch so fremde Landschaft kennenlernen. Lake Tekapo und Lake Pukaki, beide himmelblau aus den Gletschern gespeist, wirken perfekt als Postkarten-Vordergrund zu den schneebedeckten Gipfeln im Westen. Der neuseeländische Sommer zeigt sich uns sehr freundlich mit Sonnenschein und lauem Wind, Zelten ist fast überall möglich.
Am Abend wohnen wir gegenüber dem höchsten der Berge, Mount Cook, der auf Maori Aoraki heißt, am Ufer des Lake Pukaki auf einer kleinen Halbinsel. Außer uns ist niemand hier. Der majestätische Kegel mit seinen Schneefeldern spiegelt sich auf dem glatten See im pinkfarbenen Abendsonnenschein, einige schwarze Schwäne gleiten trompetend dicht über der Wasseroberfläche an uns vorbei. Unser Logenplatz kostet nichts, außer ein paar Blutstropfen, die wir (unfreiwillig) als Tribut an die fiesen kleinen Sandfliegen abtreten.
Die Sonne weckt uns zu einem neuen Reisetag