Exodus – der Auszug aus Ägypten (das zweite Buch, das Mose schrieb)
Israel wird in Ägypten zu einem grossen Volk – dem Bundesvolk. Wie von Gott vorausgesagt, ergeht es ihm aber alles andere als gut. In diesem Buch erzählt Mose – nun als Augenzeuge – wie es dazu kam, dass Israel wieder nach Kanaan zurückkehren konnte und Gott seine Verheissungen an Abraham, Isaak und Jakob zu erfüllen beginnt.
Wie sieht es aus, wenn der grosse Gott mit einem ganzen Volk einen Bund eingeht und mit ihm unterwegs sein möchte?
1 1 Zur Erinnerung noch einmal eine Liste mit allen Söhnen Israels, die mitsamt ihren Familien nach Ägypten ausgewandert waren: 2 Ruben, Simeon, Levi und Juda; 3 Issachar, Sebulun und Benjamin; 4 Dan und Naftali sowie die Brüder Gad und Ascher. 5 Sie alle waren leibliche Söhne Jakobs. Insgesamt waren es siebzig Menschen. Wobei Josef mit seiner Familie bereits in Ägypten war.
6 Nach dem Tod Josefs und seiner Brüder – ja ihrer gesamten Generation, 7 wurden ihre Nachkommen sehr fruchtbar und pflanzten sich fort! Es wimmelte nur so von Israeliten, auch Hebräer genannt – sie waren überall in Gosen anzutreffen. Sie waren zu einem grossen Volk geworden.
8 Irgendwann kam ein neuer Pharao an die Macht, der ganz anders regierte als seine Vorgänger –vielleicht sogar eine neue Dynastie begründete. Sein Name wird nicht genannt. Was frühere Pharaonen beschlossen hatten, interessierte ihn herzlich wenig. Deshalb bedeuteten ihm auch Josefs Verdienste nichts. 9 Ohne das frühere Wohlwollen war Israel aber zu einem beängstigend starken Volk angewachsen: «Das Volk der Israeliten ist im Verhältnis zu uns Ägyptern zu gross und mächtig!», befand der neue Pharao des