: Clifford Chatterley
: Cuckold. Was wir drei einander zumuten.
: Books on Demand
: 9783695766093
: Gudrun, Lena, Jürgen
: 1
: CHF 4.40
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: German
: 112
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eine erotische Geschichte über Kontrolle, Hingabe und das Wagnis radikalen Andersseins. Gudrun liebt ihren Mann. Lena auch. Und Jürgen? Der weiß bald nicht mehr, wem sein Begehren gehört - oder ob es überhaupt noch ihm gehört. Was als prickelndes Spiel mit Grenzen beginnt, wächst sich aus zu einem Netz aus Lust, Macht und Vertrauen, das alle drei an ihre innersten Bruchlinien führt. Zwischen Keuschheit und Kontrollverlust, Eifersucht und Hingabe entsteht eine Beziehung, die sich jeder Konvention entzieht - und die nur gelebt werden kann, wenn alle drei bereit sind, einander alles zuzumuten. Auch das, was sie sich bis dahin nicht einmal zu denken gewagt hätten. Ein Roman über Liebe, Kontrolle - und den Mut, für die Liebe auf körperlichen Besitz zu verzichten.

Clifford Chatterley hat sich aus Autor expliziter Cuckold-Erotik einen Namen gemacht. Das Pseudonym ist eine Reverenz an den Ehemann der Lady Chatterley, einem der bekanntesten Cuckolds der Weltliteratur.

Prolog – wie alles begann


Jürgen

Mir schwante nichts Gutes, als ich beim Heimkommen den roten Kleinwagen in unserer Einfahrt stehen sah. Ein roter Kleinwagen, der verdächtig ähnlich dem sah, denn meine jüngste Eroberung fuhr, die ich jetzt wohl schon ein halbes Jahr kannte. Nicht, dass ich die attraktive, dunkelhaarige Lena nicht gern getroffen hätte: Aber Lena war ein Umstand in meinem Leben, über die in meiner Ehe zumindest nicht gesprochen wurde. Und der Kleinwagen stand eben nicht dort vor der Tür, wo ich mit Lena verabredet war, sondern in der Einfahrt meines eigenen Hauses. Meines, und Gudruns, meiner Frau. Die Frage war also: Was machte Lena hier? Oder war es doch nur ein Zufall? Ich hatte mir nie die Mühe gemacht, mir Details wie eine Autonummer einzuprägen.

Nun, nichts, was ich im Augenblick tun konnte. Gudrun erwartete mich, wir hatten Nachmittag telefoniert, und ich hatte einiges eingekauft, was sie mir aufgetragen hatte: Wir würden Gäste zum Abendessen haben, und nicht die langweilige Sorte. Also hatte ich gebracht, was sie für besondere Anlässe schätzte: Lachs, Kaviar, Oliven, französische Baguettes und zwei Flaschen Champagner. Und zum Nachtisch diese sündhaft gute Orangencreme, die es in der kleinen Greißlerei im Nachbarort zu kaufen gab. Ich wusste, was Gudrun mochte.

Ich öffnete also mit der Fernbedienung das Tor zu unserer Doppelgarage. Der Kleinwagen stand zum Glück auf Gudruns Seite, sodass ic