2. Vom Druck zur Erschöpfung, wie aus Belastung Burnout werden kann
Es beginnt selten mit einem Knall.
Meist ist es ein langsamer Prozess, kaum spürbar, fast unmerklich.
Man arbeitet engagiert, möchte Dinge richtig machen, will niemanden enttäuschen. Und irgendwann merkt man: Die Energie, die einst selbstverständlich da war, wird weniger. Die Freude schwindet. Die Erholung reicht nicht mehr.
Was wir heuteBurnout nennen, ist keine Modeerscheinung, sondern ein schleichendes Ausbrennen, eine Reaktion auf chronische Überforderung, zu hohe Ansprüche und zu wenig Erholung.
Um zu verstehen, wie es dazu kommt, lohnt sich ein Blick auf den Weg dorthin.
Der Anfang: Wenn Engagement kippt
Menschen, die in ein Burnout geraten, sind selten „schwach“. Im Gegenteil: Es sind oft besondersverantwortungsbewusste, empathische, leistungsorientierte Persönlichkeiten. Sie wollen etwas bewegen, sind zuverlässig, übernehmen Aufgaben, auf die andere lieber verzichten. Das Problem entsteht, wen