: Andreas Reuel
: Das Uhrwerk des Bösen Die Chroniken der Westfal-Chaoten - Jubiläumsausgabe
: Books on Demand
: 9783695182602
: Die Chroniken der Westfal-Chaoten
: 1
: CHF 7.90
:
: Fantasy
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Westfal, Ende des 19. Jahrhunderts. Trist, hart und staubig ist der Alltag von vier ungleichen Freunden. Doch als bei Arbeiten in den Stollen des Bergwerks von Sankt Ohlberg ein verborgener Raum entdeckt wird, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung. Was der Magier Winfried Tretenville in der Tiefe findet, bleibt zunächst ein Geheimnis, bis sein Fund über Nacht verschwindet. Auf Anraten des Schichtleiters werden die vier Freunde um den Zwerg Tolumirantos Luck ausgesandt, das verschwundene Artefakt wiederzubeschaffen. Doch bald schon sind sie selbst die Gejagten. Um ihre Unschuld zu beweisen, müssen sie sich den Schatten ihrer Welt stellen. Dabei müssen die Gefährten erkennen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die weder mit Verstand noch mit Mut allein zu besiegen sind.

Der Autor wuchs in Kornelimünster auf, einem historisch bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Zu lesen begann er erst im Studium. Es entwickelte sich zu einer Leidenschaft und er begeisterte sich für Fantasyromane verschiedenster Autoren. Seine größten Vorbilder sind J.R.R. Tolkien und Andrzej Sapkowski. Inspiriert durch einige Fantasybücher, begann er seine eigenen Ideen niederzuschreiben. Das Uhrwerk des Bösen ist sein erstes Buch und der Beginn der Chroniken der Westfal-Chaoten. Dies ist die Ausgabe zum 10-jährigen Jubiläum.

1. UNTER TAG


EIN KÜHLER APRILMORGEN IN ST. OHLBERG.


Die Luft war trocken, staubig und dünn; Schwefel und Rauch von den Fackeln brannten in den Lungen. Doch Jammern lohnte sich nicht. Niemand war gezwungen hier zu schuften, sie alle waren Freiwillige. Freiwillige Arbeiter in den Bergstollen der Kupferburg.

Die Bezahlung war gut, die Arbeitsbedingungen dagegen miserabel. Wer hier anheuerte, wusste, dass er bis zur nächsten Untersuchung durch den Betriebsarzt blieb, und der entschied alle zwei Wochen neu. Manch einer hoffte auf den ›Glücksposten‹ als Fuhrtner, der mit einem Kameraden die Loren schob und zog. Knochenarbeit, gewiss, aber immerhin nicht so zerstörerisch für die Lungen wie das ewige Hacken tief unter Tage.

Andored und Tomagr