Die Luft war trocken, staubig und dünn; Schwefel und Rauch von den Fackeln brannten in den Lungen. Doch Jammern lohnte sich nicht. Niemand war gezwungen hier zu schuften, sie alle waren Freiwillige. Freiwillige Arbeiter in den Bergstollen der Kupferburg.
Die Bezahlung war gut, die Arbeitsbedingungen dagegen miserabel. Wer hier anheuerte, wusste, dass er bis zur nächsten Untersuchung durch den Betriebsarzt blieb, und der entschied alle zwei Wochen neu. Manch einer hoffte auf den ›Glücksposten‹ als Fuhrtner, der mit einem Kameraden die Loren schob und zog. Knochenarbeit, gewiss, aber immerhin nicht so zerstörerisch für die Lungen wie das ewige Hacken tief unter Tage.
Andored und Tomagr