: Sabine Büntig
: Zwischen den Fronten Ein Fall für Falkner/Naumann
: Books on Demand
: 9783695703562
: Ein Fall für Falkner/Naumann
: 1
: CHF 6.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 214
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Kommissare Antonia Falkner und Magnus Naumann ermitteln in einem Mordfall, der zunächst gar nicht so problematisch erscheint. Als Magnus ohne Ankündigung verschwindet, ist Antonia allerdings auf sich allein gestellt. Magnus muss erneut als verdeckter Ermittler in die Hooligan-Szene eintauchen, dabei hatte er doch längst einen Strich unter diesen Teil seiner Vergangenheit gemacht. Die Ereignisse spitzen sich zu, als sich für ihn das Blatt wendet. Antonia muss dafür sorgen, dass alles ein gutes Ende nimmt. Wird ihr das gelingen?

Sabine Büntig, geb. 1966, lebt mit ihrer Familie in Nordhessen. Das Schreiben gehört schon immer zu ihrem Leben, mehr als 1.000 Artikel sind in der Lokalredaktion der regionalen Tageszeitung sowie weiteren Zeitschriften erschienen. Als Romane veröffentlicht wurden drei Bände der Sunny-Saga, eine generationsübergreifende Familiengeschichte vor der Kulisse Südafrikas sowie der erste Teil der Krimireihe um die Kommissare Falkner/Naumann Schatten der Vergangenheit.

2.


„Machen Sie bitte die Tür zu und setzen Sie sich.“ Kriminaloberrat Manfred Henkel hob kurz den Kopf und senkte seinen Blick erneut auf die vor ihm liegenden Unterlagen. Magnus Naumann runzelte irritiert die Stirn, wirkte jedoch im nächsten Moment bereits wieder völlig unbeteiligt. Diesen Anschein zu erwecken, hatte er über die Jahre hart trainiert und es gelang ihm deutlich besser als Antonia, deren Gefühle bereits auf den ersten Blick für jeden Betrachter deutlich erkennbar waren. Dennoch hätte er sie gerade jetzt sehr gerne an seiner Seite gehabt. Zum Chef zitiert zu werden, war eine absolute Ausnahme und er konnte sich an keinen einzigen positiven Anlass erinnern, der dazu geführt hatte. Während er sich das Hirn zermarterte und nach irgendwelchen Verfehlungen suchte, die seinem Vorgesetzten Grund zu diesem Gespräch gegeben haben könnten, ließ er seinen Blick schweifen. Das große Eckbüro war bis in den letzten Winkel ordentlich und selbst der Schreibtisch war aufgeräumt. Die zahlreichen Akten stapelten sich auf der äußersten Kante des Tisches und warteten darauf, an die Kommissare verteilt zu werden. Das war nicht außergewöhnlich, allerdings geschah das in aller Regel nicht so früh am Morgen