: Isuna Hasekura
: Spice& Wolf (Deutsche Light Novel): Band 4
: JNC Nina
: 9783989619234
: 1
: CHF 7.40
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: Fantasy
: German
: 360
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Nachdem Holo und Lawrence in Kumersun an diverse - für die Wölfin beängstigende - Informationen über ihre Heimat Yoitsu gekommen sind, verschlägt es das ungleiche Duo tiefer in den Norden. Einige Tage in dieser schneidenden Kälte später erreichen sie das Dorf Tereo, wo sie in einer örtlichen Abtei weitere Informationen zur Lage von Yoitsu zu erhalten hoffen. Doch ehe sich die beiden versehen, stecken sie inmitten eines Zwistes zwischen Tereo und der nahe gelegenen Stadt Enberg. Gebrochene Herzen und der Verlust des Vermögens erscheinen geradezu wie ein Witz, denn an diesem Ort droht dem heidnischen Wolfsdämon nicht weniger, als dass ihm das Fell über die Ohren gezogen und sein ketzerischer Tandler am Galgen baumeln wird! Wird es Holo mit ihrer Weisheit und Lawrence mit seinem Verhandlungsgeschick gelingen, heil aus dieser Situation herauszukommen und ihre Reise mit genauerer Lagebeschreibung von Yoitsu fortzusetzen?

„Wenn du mich so fragst, ja, ich bin ein Reisender. Und du?“

Obwohl er noch ein Junge war, hätte der junge Mann sich nicht mehr von Amati unterscheiden können, dem Jungen, mit dem Lawrence sich eine Woche zuvor auf dem Marktplatz einen Kampf geliefert hatte. Der Junge vor ihm war zwar schlank, doch von körperlicher Arbeit gestählt. Er war etwa so groß wie Lawrence und hatte schwarzes Haar und dunkle Augen, wie es im Norden üblich war. Er sah so stark aus, dass Lawrence ihm eher eine Axt als einen Bogen andichtete. Sein schwarzes Haar war mit Mehl bestäubt und bot einen eigentümlichen Anblick.

Diesen mit Mehl bestäubten Jungen, der gerade aus einer Mühle gekommen war, zu fragen, wer er sei, war wie vor einem Bäckereistand voller Brot zu stehen und zu fragen, was es zu kaufen gab.

„Haha, wie du sehen kannst, bin ich Müller. Also, wo kommst du her? Du siehst nicht aus, als kämst du aus Enberg.“

Lawrence fand das unbeschwerte Lächeln des Jungen eher kindisch.

Er schätzte ihn auf sechs oder sieben Jahre jünger als sich selbst und fürchtete, Holo könnte wieder einmal zwischen die Fronten geraten und ihn in eine missliche Lage bringen.

„Gut geraten. Im Gegenzug habe ich eine Frage an dich. Wie lange dauert es noch bis in die Stadt Tereo?“

„Die Stadt ... Tereo?“

Lawrence’ Worte ließen den Jungen ve