Bommel reckte und streckte sich. Er war müde, obwohl er lange geschlafen hatte, sehr lange! Am liebsten hätte er sich umgedreht und weitergeträumt, aber im Garten rumpelte es gewaltig. Es hörte sich an, als ob jemand Schnee schaufelte. „Was ist denn da los, kann man nicht einmal in Ruhe schlafen?“ brummelte er vor sich hin und richtete sich auf. Aber es kam, wie es immer kam, er hatte sich zu weit vornübergebeugt, verlor das Gleichgewicht und plumpste aus dem Bett.
Vorsorglich hatte ich aber eine weitere Matratze und ein Kissen vor sein Bett gelegt, damit er wenigstens weich fiel.
Da lag er nun und wartete, dass irgendetwas geschah. Im Haus war es ruhig und seine Fantasie galoppierte davon. War die Familie vielleicht in Urlaub gefahren und hatte ihn vergessen? Ihn den großen Helden! Das gab es doch gar nicht. Mühsam richtete er sich auf, tappte zur Tür und zog diese leise auf. Nichts war zu hören. Jetzt wurde ihm doch etwas mulmig zu Mute. Er ging zum Fenster, zog die Gardinen beiseite und sah, dass es geschneit hatte. Sowas aber auch. Es war doch Sommer gewesen, als er sich hingelegt hatte. So lange kann wohl nur ein Teddybär schlafen.