: Karin Kirwa
: Bommel und das besondere Geschenk Eine spannende Weihnachtsgeschichte zum Lesen und Vorlesen
: Books on Demand
: 9783695112623
: 1
: CHF 7.00
:
: Vorlesebücher
: German
: 188
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das ist ja wie verhext. Weihnachten steht vor der Tür und der Weihnachtsmann sitzt weinend bei Frieda im Turm. Was ist da bloß los? Die Engel sind ratlos. Bommel hat wieder viel zu lange geschlafen und ist noch sehr müde, aber natürlich macht er sich auf den Weg, um zu helfen. Das ist aber nicht so einfach. Erst ist der Regenbogen eisig und er muss mit einem Seil nach oben gezogen werden. Von der Milchstraße aus kann Bommel die Seilbahn nehmen, welche der Weihnachtsmann manchmal benutzt. Aber der Engel Burkhard ist neu im Himmel und drückt die falschen Tasten. Für Bommel wird es richtig gefährlich. Aber schließlich kommt er vor dem Himmelstor an. Der Weihnachtsmann ist traurig und hat Rückenschmerzen. Aber da kann Bommel helfen. Mit ein bisschen Gymnastik ist es schnell besser. Bevor die Bescherung für die Kinder beginnen kann, sind noch einige Abenteuer zu bestehen. Und da ist ja auch noch das besondere Geschenk für Bommel. Es wird wieder abenteuerlich. Und zum Schluss ist sogar Bommel sprachlos.

Karin Kirwa legt hier den 13. Band ihrer Bommel-Reihe vor. Sie schreibt neben den Bommel-Büchern auch noch Kurzgeschichten und Romane mitten aus dem Leben. Die Autorin lebt mit Bommel und seinen Freunden an der Ostsee. Sie sagt: Ist der erste Satz geschrieben, gibt es für mich kein Halten mehr.

Bommel reckte und streckte sich. Er war müde, obwohl er lange geschlafen hatte, sehr lange! Am liebsten hätte er sich umgedreht und weitergeträumt, aber im Garten rumpelte es gewaltig. Es hörte sich an, als ob jemand Schnee schaufelte. „Was ist denn da los, kann man nicht einmal in Ruhe schlafen?“ brummelte er vor sich hin und richtete sich auf. Aber es kam, wie es immer kam, er hatte sich zu weit vornübergebeugt, verlor das Gleichgewicht und plumpste aus dem Bett.

Vorsorglich hatte ich aber eine weitere Matratze und ein Kissen vor sein Bett gelegt, damit er wenigstens weich fiel.

Da lag er nun und wartete, dass irgendetwas geschah. Im Haus war es ruhig und seine Fantasie galoppierte davon. War die Familie vielleicht in Urlaub gefahren und hatte ihn vergessen? Ihn den großen Helden! Das gab es doch gar nicht. Mühsam richtete er sich auf, tappte zur Tür und zog diese leise auf. Nichts war zu hören. Jetzt wurde ihm doch etwas mulmig zu Mute. Er ging zum Fenster, zog die Gardinen beiseite und sah, dass es geschneit hatte. Sowas aber auch. Es war doch Sommer gewesen, als er sich hingelegt hatte. So lange kann wohl nur ein Teddybär schlafen.