: Claude Peiffer
: Flut der Sinne Die Tiefen von Nankai verbergen mehr als nur Leben
: Books on Demand
: 9783695123902
: Cerateran - Meroth-Zyklus
: 1
: CHF 7.00
:
: Science Fiction
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Mai 34 DNW (Der Neuen Weltordnung)! Während die Mächtigen der Republik Terra auf Erde, Mond und ihrer ersten Kolonie Nikong weiterhin ihre gefährlichen Spielchen um Macht und Einfluss betreiben, rückt die Erforschung eines rätselhaften Ozeanplaneten in den Mittelpunkt, fremdartig, überwältigend und bevölkert von Leben jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Im Zentrum des Geschehens stehen erneut die Familie Meroth, Kadochi Hiromi und der unbeirrbare Captain Matt Stoma mit seinem Frachter, der Hatahata. Unterstützung erhalten sie diesmal von der brillanten Professorin Hamasaki Mariko und ihrer Schwester Nanami, beide ausgewiesene Expertinnen für aquanautische Wissenschaften. Doch nicht nur die Handlung gewinnt sprichwörtlich an Tiefe: Auch das Cerateran-Universum entfaltet sich weiter mit fantastischen neuen Erkenntnissen über die Struktur der bisher bekannten Realität, die alles verändern könnten und selbst den sagorischen Botschafter-Roboter Veegun in Aufregung versetzten. Im vierten Roman des Meroth-Zyklus erleben wir eine wahre Flut der Sinne, und zwar nicht nur auf der Erde, sondern auch tief im Ozean einer fremden Wasserwelt.

Claude Peiffer ist seit frühester Kindheit ein großer Sci-Fi-Fan. Aufgewachsen mit Star Trek und Perry Rhodan, fiel es ihm nicht schwer, mit Cerateran ein eigenes, vielseitiges Universum zu erschaffen.

Kapitel 23


Streitigkeiten

5. Mai 34 DNW (Der Neuen Weltordnung)

„Und so brechen die ersten Kolonisten der Erde auf – hinaus in die dunklen, endlosen Weiten des Alls. Ihrem Ziel, einer angeblich maßgeschneiderten, paradiesgleichen Welt entgegen, die speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst worden ist und die sie bereits in wenigen Stunden erreichen werden. Dank der gönnerhaften Herren unseres sagorischen Botschafters.“

Ernesto Grillenwind starrte verbissen auf den Holoschirm, der die sterile Stille seines Büros mit grellen Bildern durchbrach. Der Start des sagorischen Kolonieschiffes lief live. Es war ein triumphaler Moment für die Öffentlichkeit.

Die Stimme der Reporterin von The Voice überschlug sich fast vor patriotischem Pathos. Worte wie ,neuer Anfang‘ oder ,interstellarer Aufbruch der Hoffnung‘ hallten aus den Akustikfeldern. Für Grillenwind waren es bloß Lügen, wiedergekäut von einer ahnungslosen Marionette.

Sie wussten es halt nicht besser. Nicht die Journalistin. Nicht ihre Vorgesetzten. Nicht einmal die Gläubigen – seine Brüder und Schwestern an Bord dieses stählernen Kolosses, die in der Aussicht auf eine bessere Zukunft vor der Verfolgung durch die Republik flohen.

Sie wähnten sich gerettet. Er jedoch kannte die Wahrheit.

Gott selbst hatte sie ihm gezeigt. In einer Vision, so eindrucksvoll und unwiderlegbar wie der letzte Tag der Menschheit. Die ahnungslosen Kolonisten würden sterben. Männer, Fr