: Eiji Mikage
: Die leere Schachtel und Zeroth Maria (Light Novel): Band 3
: JNC Nina
: 9783989618626
: 1
: CHF 7.10
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 344
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Mit vereinten Kräften konnten Kazuki und Maria auch die zweite von Os realitätsverzerrenden Schachteln vernichten und Kazukis geliebten Alltag verteidigen. Sein knapper Sieg gegen die Woche Voller Schlamm ist noch nicht allzu lange her und obwohl alles friedlich scheint, ist Daiya, Kazukis intelligenter, wenn auch arroganter Freund, nun schon seit mehreren Monaten verschwunden - und zwar genau seit dem Augenblick, in dem er Kazuki damit konfrontiert hat, dass er über O Bescheid weiß und selbst an eine Schachtel gekommen ist.
Diesmal erwacht Kazuki nach einem eher sorglosen, wenngleich anstrengenden Tag offenbar in einer anderen Dimension und wird sich bewusst, dass es schon wieder geschehen ist: Sein Alltag ist in Gefahr. Nun muss er sich einem tückischen Tötungsspiel stellen, bei dem es nicht nur gilt, um sein eigenes Überleben zu kämpfen, sondern auch, den anderen Teilnehmern das Leben zu nehmen.

Ich befand mich in einer Szene, an die ich mich nur im Traum erinnern konnte.

Wie oft war ich ihm (ihr?) schon begegnet? Das spielte wohl keine Rolle ...

Wie üblich verstand ich nicht, was er sagte, also ignorierte ich ihn einfach, doch diesen einen Satz konnte ich nicht überhören.

„Daiya Omine ist dein Feind.“

Ah, mit dem werd ich nie was zu tun haben, sagte ich mir, als ich zum ersten Mal seine silbernen Haare sah.

Und ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so ging, sondern auch dem Rest der Klasse. Daiya Omine war jemand, der andere auf ganzer Linie zurückwies. Wahrscheinlich dienten seine überhebliche Persönlichkeit und sein rebellischer Kleidungsstil nur dazu, sich von anderen zu distanzieren.

Doch wir wurden Freunde. Das hatten wir zum Teil Haruaki zu verdanken, der zwischen uns vermittelte, bloß war das nicht der einzige Grund.

„Ähm ... Hey ... Du heißt Kazuki Hoshino, oder? Ich kann’s nicht so richtig erklären, aber du bist irgendwie seltsam.“

Das waren Daiyas erste Worte an mich gewesen.

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir Freunde waren. Jedenfalls schien er es immer zu genießen, mit mir zu reden.

Allerdings sagte er eines Tages das:

„Du hast mit O K