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Das Fest war bereits in vollem Gange. Ben stand mit Ebert Landau, seinem Schwiegervaterin spe, hinter dem Grill.
„Was ist mit deiner Hand passiert?“, fragte Ben, als ihm auffiel, dass er Ebert noch nie darauf angesprochen hatte.
„Arbeitsunfall an einer Maschine. Ein Teufelsding. Hundertmal schneller als ein Mensch“, entgegnete Ebert.
„Und konntest du dann mit der linken Hand weitermachen?“, fragte Ben.
„Invalide war ich, ein Mann mit einer Hand, nicht mal Kriegsveteran, sondern von so einer scheiß Maschine für Türklinken. Keine Heldengeschichte“, Ebert hatte lange nicht darüber gesprochen und war selbst überrascht von seinen ehrlichen Worten. „Heute sagt man das ja nicht mehr, es heißt jetzt erwerbsunfähig, das klingt netter“, lachte Ebert. „Was für ein Scheiß.“
„Für Ada bist du immer noch ihr Held. Sie zeigt es nicht, aber ich weiß es“, verriet Ben.
„Echt, ich denke sie hält mich für einen alten verwirrten Greis“, lachte Ebert.
„Das auch“, grinste Ben und reichte Ebert sein Bier.
„Na dann“, sagte Ebert feierlich.
Eberts Frau Karin und Bens Mutter Ida sprachen vorbeilaufende Passant:innen an und v