: Tao Wong
: Ein Tausend Li: Der vierte Fall Ein Xianxia-Roman über Kultivation
: Starlit Publishing
: 9781778553080
: 1
: CHF 7.10
:
: Fantasy
: German
: 355
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Internati nale Politik trifft auf unsterbliche Klinge
Das kriegstreibende Königreich der Cao regt sich wieder, der lang anhaltende Frieden wird durch eine weitreichende Dürre gefährdet. Jetzt müssen sich die benachbarten Königreiche der Wei und Shen verbünden, um sich gegen die Cao zu behaupten, denn sonst breiten sich die Flammen des Krieges erneut über beide Königreiche aus.
Wu Ying wird aufgrund seines Rufs und seiner Stärke in die Verhandlungen involviert, aber der ehemalige Bauer und jetzige Anführer der fahrenden Sammler ist in diesem politischen Fahrwasser wie ein Fisch auf dem Trockenen. Immer mehr fragt er sich, wo die Sterblichkeit und die Zweckmäßigkeit enden, während er dabei zusieht, wie jene in Machtpositionen taktieren und das gierige Mahlwerk des Königreichs der Cao und sein mächtiger König ihren Streit beobachten.
Kann es einen Frieden zwischen Königreichen und Kultivatoren und den Forderungen eines überwältigenden Daos geben, der nicht durch das Ende einer Klinge gewonnen wird?
Ein Tausend Li: Der vierte Fall ist das elfte Buch der Xianxia-Reihe Ein Tausend Li. Es ist das zweite Buch des letzten Handlungsabschnitts von Wu Yings Reise zur Unsterblichkeit, den Prüfungen und Schwierigkeiten, denen er sich stellen muss, und die letzte Etappe seiner Reise. Tao Wong ist der Bestsellerautor hinter der System-Apokalypse, Verbor ene Wünsche und Abenteuer in Brad Reihen.

Kapitel 1


Unheil verkündende schwarze Wolken sammelten sich weit über der Bergkette. Blitze, die an ihrem Äußeren entlangknisterten, warfen Licht auf die Schatten im Inneren. Das dichte Bahrtuch, das die Schatten warf, hüllte die Stadt und die Sekte des Sattgrünen Wassers ein und die Luft darunter war ungewöhnlich trocken und voller aufgeladener Versprechen. Die Wolken wanden sich, unnatürlich und langsam. Es war der Anfang eines Windtunnels, der sich durch die unregelmäßigen Bewegungen der Winde bildete. Büschel von Feuchte und Blättern und Staub kündigten den Eintrittspunkt des Windtunnels an. Er war am anderen Ende der Spitze des Himmlischen Aufstiegs, dem höchsten und steilsten Berg auf der Kette.

Nicht weit entfernt, auf einem Felsvorsprung in der Nähe, schauten die Beobachter mit angespanntem Atem zu. Unter den Zuschauern dieses unnatürlichen Schauspiels befanden sich unzählige berühmte Älteste der Sekte. Die Fee Yang Fa Yuan, die die gefürchtete Organisation der Flüsternden Blüten leitete, ein von Frauen geführter Zirkel aus Individuen, die versuchten, den Missbrauch und die Korruption der dunklen Sekte aufzuhalten und Praktiken mit üblem Beigeschmack in den orthodoxen Sekten zu beseitigen.

Der ehemalige buddhistische Mönch Liu Tou He, der Flammende Stab des Himmels, der weise Worte, Mitgefühl und die sengende Bestrafung der Himmel gleichermaßen bot. Wo Kampfkunstkultivatoren ablehnten, einzuschreiten, trat der Älteste in Aktion, so flüsterten sich die Laien zu. Kein Wunder, dass die Zahl der Antragssteller von Tag zu Tag zunahm.

Die Anführerin der Abteilung der Apotheker des Sattgrünen Wassers, Lee Liu Tsong, die Jadehand. Die Schwächste unter den unzähligen Zuschauern, was die Kultivation betraf, aber dank ihres herausragenden Wissens und Könnens sehr angesehen. Durch den Rückzug von öffentlichen Pflichten anderer, älterer Mitglieder war die Älteste Lee die führende Apothekerin der Sekte.

Ebenfalls anwesend waren viele andere Älteste, die weniger berühmt waren. Nur wenige würden die Gelegenheit verstreichen lassen, noch einem Aufstieg beizuwohnen, obwohl niemand näher stand als jene drei mächtige Persönlichkeiten, deren bloße Anwesenheit die niederen Mitglieder der Sekte den Kopf senken ließ. Keiner war eng mit der Person befreundet, die auf der Spitze saß. Sie war eine Persönlichkeit mit einer eigenen Geschichte.

Und da war noch jemand anderes.

Ein Ehrengast, ein Eindringling. Doch es war jemand, der mehrere Male in die Sekte gekommen war, also widersprach momentan niemand ihrer Anwesenheit. Noch würden sie dies wagen, denn es war ihre Rückkehr, dieses eine letzte Mal nach langer Abwesenheit, die der Auslöser für dieses Ereignis war.

Yang Mu, die Händlerprinzessin der Sieben Königreiche. Die Goldene Händlerin, deren Reichtum und Kontaktnetzwerk sich über tausende von Li und zahlreiche Königreiche erstreckte, selbst in das sagenumwobene Nanyue und den eiskalten Norden. Trotzdem stand sie abseits des Trios. Das schwache Glitzern ihrer Roben und ihre unnatürliche Regungslosigkeit vermittelten den Zuschauern den Eindruck einer silbernen Statue, die auf die Bergspitze – und auf die Person, die dort stand – starrte.

Der Grund des Aufruhrs, die Ursache für die Wolkenbank und die Blitze, die einschlugen.

Long Wu Ying, der Sattgrüne Sammler, Leiter der Abteilung der fahrenden Sammler, verehrter Ältester der Sekte des Sattgrünen Wassers, Träger des Blutigen Ren, Besitzer des Herzens des Jians und Körperkultivator der Sieben Winde.

 

***

 

Die Menge unter ihm war für ihn so deutlich, als würde er vor ihr stehen. Eigentlich hätte sein Sehvermögen ihm weniger Informationen mitgeteilt. Denn er konnte s