Josephine
„Ich ha…hasse ihn! Ich ha…hasse seine blonden Haare, die ihm wie Spag…hetti über den Ohren hängen.“ Ich zupfe an dem Gras, solange bis ich ein ganzes Grasbüschel in der Hand halte. „Ich ha…hasse seine matschgrünen Augen.“ Ich werfe das Büschel weg und rupfe weiter im Grün. „Ich ha…hasse seine feine, lederne Reiterkleidung, die wahr…“ Mir fällt ein kleines Gänseblümchen auf. Ich zerre so lange am Stängel, bis die Blume in meiner Hand liegt, dann lasse ich sie in meiner Faust verschwinden. „… wahrscheinlich mehr kostet als unser gesamtes Schloss, exklu…klusive Inventar. Seinen a…abscheulichen Charakter, die halbt...tauben Ohren …“
„Wiesohalbtaub? Wir wissen nicht, ob unser Vater Probleme mit seinem Gehörsinn hat“, unterbricht mich Jakob lachend. Mein kleiner Wutanfall scheint ihn wohl zu amüsieren. Er liegt neben unserem Bruder rücklings im Gras, hat seine Beine lässig übereinander