: Cedric Becker
: The God of Sports - Der Gott des Sports Roman. Ratgeber. Trainingshandbuch.
: Books on Demand
: 9783695165360
: 2
: CHF 8.80
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 380
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Was erwartest Du von einem God of Sports? Vorbildliche Glanztaten? Eine grenzenlose Euphorie-Welle? Sagen und Mythen? Sicher denkst du dabei nicht an Freunde, die einander verraten. An Liebesbeziehungen, die zu scheitern drohen. An Geldgier und Betrug. Oder an Götter, die sich vor der Zukunft fürchten. So sehr sich Jake auch müht, Gutes zu tun: Sein Leben ist ein Scherbenhaufen. Grund dafür ist eine einzige blutrünstige Nacht, in welcher er als Jugendlicher beinahe sein Leben verloren hatte. Dass die Götter nun ausgerechnet ihn zur Teilnahme am neuen God of Sports Turnier einladen, gleicht einem Wunder. Aber kann Jake ihre Einladung überhaupt annehmen? Sollte man ihm von dem dunklen Fluch erzählen, der über dem Turnier schwebt? Die Sportwelt wird nach dem GoS Turnier nicht mehr dieselbe sein! Parallel zum Roman erhältst Du wissenschaftlich fundierte Ratschläge für ein selbstbestimmtes, gesundes Leben, an dem Du langfristig Freude hast: Wertvolle Trainingstipps! Clevere Ernährung! Weniger Stress! Mit Übungskatalog und vielem mehr! Für zukünftige und erfahrene Sportler geeignet.

Cedric Becker (geboren 2002 in Deutschland), erlangte 2025 seinen sportwissenschaftlichen Bachelortitel an der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Jahr 2019 kam ihm auf einem Ausflug nach Athen die Idee zum God of Sports, als er zum ersten Mal vor dem panathenäischen Stadion stand.

KAPITEL 1


DIE GOLDENE JUGEND

Ein warmer Sommerabend. Aus der Ferne kommen zwei sportliche, 14-jährige Jungen angelaufen. Sie laufen eilig über eine kaum befahrene Straße der amerikanischen Kleinstadt Little Village.

Einer der Jungen hat wasserstoff-blonde Haare und eine auffällig helle, fast schon bleiche Haut. Sein Name ist Aaron.

Jake, der andere Junge, sieht Aaron sehr ähnlich. Seine Haare sind jedoch braun und seine Haut deutlich dunkler. Man könnte Jakes Hautfarbe nicht als gebräunt bezeichnen und dennoch wirkt Jake neben Aaron, als wäre er die letzten drei Monate auf einer Karibikrundreise gewesen, so kreideweiß ist Aaron.

Die meisten Häuser in Little Village sind alt und wirken verwahrlost. Als würden nur Geister die Stadt bewohnen, die sich zufällig alle nicht um ihre Grundstücke kümmern.

Die beiden Jungen tragen Sportbeutel auf ihren Rücken und spielen sich im Laufen freudig einen Fußball hin und her: Jake spielt den Ball zu Aaron. Aaron zurück zu Jake. Diesmal fängt Jake den Ball.

»Schnell, bevor Mister Thomson uns wieder erwischt«, ruft Jake zu Aaron, bevor sie auf das Grundstück eines heruntergekommenen Waisenheims abbiegen.

Seit sie denken können, sind Aaron und Jake die dicksten Freunde, die man sich nur vorstellen kann. Auch ihre Eltern waren schon befreundet, starben jedoch vor dreizehn Jahren an einem schwül-warmen Tag auf einem gemeinsamen Ausflug. Dadurch, dass sie seither gemeinsam im Waisenheim leben, sind Jake und Aaron heute wie Brüder füreinander. Zwar nicht biologisch, aber im Geiste. Fünfundneunzig Prozent ihrer Tageszeit verbringen sie miteinander.

Im Heim sind die Lebensverhältnisse dabei