: Hisaya Amagishi
: Dahlia lässt den Kopf nicht hängen (Light Novel): Band 2
: JNC Nina
: 9783989614918
: 1
: CHF 7.40
:
: Kinder- und Jugendbücher
: German
: 356
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Nach der Auflösung ihrer Verlobung kann Dahlia sich endlich wieder uneingeschränkt ihrem Magiker-Handwerk - sowie ausgelassenen Zusammenkünften mit reichlich Alkohol - widmen. Dank ihres guten Freundes Wolf, einem angesehenen Ritter des Dämonenbekämpfungstrupps, und einer Verkettung weiterer Umständen erhält das von Dahlia neu gegründete Handelshaus Rossetti einen Großauftrag: Der dem Königsschloss unterstellte Trupp bestellt große Mengen der jüngst entworfenen Fünfzehensocken und der mit einem Trocknungszauber versehenen Einlegesohlen, die die wiedergeborene Japanerin dank des Wissens aus ihrem früheren Leben entwickelt hat. Dieser Erfolg, der sogar den Aufbau einer Massenproduktion erfordert, lässt schließlich auch die Nachfrage nach weiteren Erfindungen aus dem Handelshaus Rossetti rasant steigen. Dringend benötigte Unterstützung bei der Verwaltung und Organisation findet die junge Unternehmerin schließlich in einem Experten der örtlichen Handelsgilde ...

Schwert-Magifakt-Herstellung ~ Dolch der Gefolgsmänner des Dämonenkönigs ~


Am Tag zuvor war ungefähr gegen Mittag ein Bote von Wolf vorbeigekommen.

Dahlia hatte gedacht, er würde ihr wie beim letzten Mal einen versiegelten Brief überbringen, doch dann bat er sie vor dem Tor lächelnd um eine direkte Antwort, sobald sie den Brief gelesen hatte.

Als sie einen Blick hineingeworfen hatte, fand sie folgende Nachricht:

Ich bin von der Expedition zurückgekehrt. Ab morgen habe ich zwei Tage frei. Sollte es dir terminlich möglich sein, würde ich dich gern an einem beliebigen Tag treffen. Falls du beschäftigt bist, können wir das allerdings gern auf ein nächstes Mal verschieben.

Der Bote meinte zwar, dass sie sowohl mündlich als auch mit einem versiegelten Brief antworten könne, doch er hatte bereits Schreibwaren vorbereitet.

Sie hatte eine hölzerne Unterlage entgegengenommen und ihre Antwort verfasst.

Ich freue mich, dass du unversehrt zurück bist. Morgen ließe sich bei mir einrichten.

Sie signierte ihre Nachricht und dachte, dass ihre Worte auf dem hochwertigen Papier ziemlich armselig wirkten.

Der Bote hatte einen höflichen Dank ausgesprochen und war wieder zurückgekehrt.

Und nun, heute, kam Wolf mit einer Transportkutsche zum Grünen Turm.

Dahlia, die ihm entgegengekommen war, verschlug es beim Anblick des gewaltigen Bergs an großen Holzkisten vor dem Eingang die Sprache. In einer Kiste befanden sich Fleisch und Fisch, in einer anderen Gemüse und Früchte, und in einer dritten verschiedene Sorten an Käse und Wein. Eine oder selbst zwei Personen konnten diese Menge unmöglich allein verzehren.

„Ähm ... Was hat es hiermit auf sich ...?“

„Letztes Mal h