: Karin Mörgelin
: Das Bild Ein Zuger Krimi
: Books on Demand
: 9783695150939
: Zuger Krimi mit Tabea Stocker
: 1
: CHF 6.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Es ist Winter in Zug. Oben an der Lorzentobelbrücke steht ein Auto im Schnee. Die Kantonspolizei findet den Besitzer des Wagens tot im Tal der Lorze. Nur wenige Tage zuvor wird ein wertvolles Bild aus einer Villa gestohlen. Oberleutnant Tabea Stocker vermutet einen Zusammenhang. Ihre Ermittlungen führen sie in die Zuger Kunstszene.

Karin Mörgelin wurde 1956 in Weil am Rhein geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Anglistik lebte sie einige Jahre in England. Dort und später in Frankfurt am Main komponierte sie eine Vielzahl von Songs mit eigenen Texten, die sie mit ihren Bands auch in Funk und Fernsehen veröffentlichte. Daneben schrieb und übersetzte sie Fachtexte und war Mitautorin eines Fachbuchs. Sie arbeitete in England, Deutschland und in der Schweiz (in Zug) als Lehrerin. Das Bild ist die Fortführung der Zugerkrimi-Reihe. Der erste Band,"Die Wiese", erschien 2023. Ebenfalls bei BoD erschien ihr Roman"Tareks Dilemma". Sie ist freie Schriftstellerin und lebt mir ihrem Mann in Südbaden.

Kapitel 3


„Oh,Näi!“ Tabea Stocker schlug auf ihren Wecker ein, der unablässig klingelte. Erst als sie merkte, dass dieser nicht reagierte, wurde ihr klar, dass es ihr Handy war, das auf dem Nachttisch läutete. Missmutig griff sie danach.

„Tabea, mach dich auf die Socken,subito. Wir haben einen Toten an der Lorze unter der Lorzentobelbrücke. Die Spurensicherung ist schon unterwegs.“ Das war Hauptmann Nikolas Rogenmoser, ihr Chef bei der Zuger Polizei.

„Ja, ja, ich komme“, bestätigte sie kurz angebunden und legte auf. Was für ein Erwachen am Montagmorgen! Das Display auf ihremHandy zeigte die Zeit an. Es war viertel nach fünf.

„Na super, können die Leute die Leichen nicht erst ab acht Uhr finden?“, nuschelte sie in die gemütlich warme Bettdecke. Ihr Blick fiel auf ihren Freund, Andreja, der neben ihr tief und fest schlief., wie süss, dachte sie. Im Schlaf wirkte er verletzlich wie ein Baby, wo er doch sonst mit seiner stattlichen Figur und den gut trainierten Muskeln einen starken