: K. Ziack
: Die 13 Juwelen der Existenz Und das Erwachen der Götter - Chronik
: Books on Demand
: 9783695140183
: Die 13 Juwelen der Existenz - und das Erwachen der Götter
: 1
: CHF 11.40
:
: Fantasy
: German
: 724
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Was geht ab, Fantasy-Freund und willkommen zurück in der Welt der 13 Juwelen! Du fragst dich, worauf du dich diesmal einlässt? Nun, diese Geschichte wurde aus uralten Zutaten gebraut, mit der Macht eines Zauberbuchs, das besser verschlossen geblieben wäre: - Ein Hauch aus den Schatten des Zweiten Weltkriegs, - durchzogen von Götterblut aus der indischen Mythologie, - veredelt mit einem goldenen Tropfen ägyptischer Legenden, - gegart im brodelnden Feuer urzeitlicher Naturkatastrophen - und abgeschmeckt mit einem Schuss reiner Magie. Dies ist keine gewöhnliche Geschichte. Dies ist eine Beschwörung. Lies nicht einfach, erlebe. Schalte den Fernseher aus. Zünde eine Kerze an. Denn das Auge liest mit... und das Licht schützt dich vielleicht nicht. Aber Vorsicht: Alle Zutaten wurden vor dem Lesen verhext.

Ich hab nie geplant, Autor zu werden. Eigentlich wollte ich nur meine Ruhe haben, ein bisschen Magie ausgraben, Weltgeschichte auseinandernehmen und nebenbei Reptilien füttern. Und dann ist halt ein Buch draus geworden. Oder zwei. Oder, naja, es eskaliert regelmäßig. Meine Geschichten enthalten alles, was in keinem Schulbuch steht, aber in jeder guten Therapie erwähnt werden sollte: Dämonen, halbe Götter, viel zu wache Tote und Figuren, die sich benehmen wie mein innerer Schweinehund auf Koffein. Ich schreibe für Leute, die genug von Happy Ends haben, aber trotzdem hoffen, dass irgendwer am Ende überlebt und wenn es nur der Kaktus auf Seite 326 ist. Ob das alles einen tieferen Sinn hat? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine epische Ausrede, um der Realität zu entkommen. Lies selbst. Aber mecker hinterher nicht bei mir.

Kapitel 1 – Was bisher geschah


Piep…Piepp…Piepp…

„Mensch, ist es schon wieder so früh?“, murmelte eine schläfrige weibliche Stimme, gedämpft durch das weiche Kissen, in das sie ihr Gesicht gedrückt hatte. Die Dunkelheit der Nacht war noch nicht ganz aus dem Raum gewichen, als die ersten Strahlen der Morgensonne vorsichtig durch den Spalt der Vorhänge lugten und den Raum in ein sanftes, goldenes Licht tauchten.

Die Gestalt im Bett regte sich träge, zog die warme Decke fester um sich, als könnte sie die Zeit damit aufhalten. Es war Irina, deren Gliedmaßen sich noch schwer vom Schlaf anfühlten. Mit einem leisen Stöhnen streckte sie ihren linken Arm unter der Decke hervor und tastete nach dem Wecker, der unaufhörlich vibrierte und piepte, als würde er sich über ihre Müdigkeit lustig machen. Ihre Bewegungen waren unkoordiniert, halbherzig, ein zielloses Hin und Her zwischen Traumwelt und Realität. Dann, mit einem ungeschickten Schlag, erwischte sie endlich das kleine Gerät, allerdings nur, um es von ihrem Nachttisch zu befördern.

Ein dumpfer Aufprall erklang, gefolgt von einem leichten Klappern, als der Wecker auf den Holzboden fiel und dort unermüdlich weiter vibrierte. Der schrille Ton pulsierte durch den Raum, vibrierte wie ein hyperaktives Insekt, das sich weigert, Ruhe zu geben. Genervt drehte sich Irina auf den Rücken, presste das Kissen fest gegen ihr Gesicht und stieß einen langen, gedämpften Schrei aus, der sich in die weiche Watte verlor. Doch auch das half nichts. Der Wecker hatte kein Mitleid.

Mit einem lauten Seufzen rollte sie sich zur Seite, ihre halb geöffneten Augen folgten dem Gerät, das über den Boden ratterte, als hätte es eigene Beine.

„Gott, das sieht ja aus wie eine panische Maus auf der Flu