Piep…Piepp…Piepp…
„Mensch, ist es schon wieder so früh?“, murmelte eine schläfrige weibliche Stimme, gedämpft durch das weiche Kissen, in das sie ihr Gesicht gedrückt hatte. Die Dunkelheit der Nacht war noch nicht ganz aus dem Raum gewichen, als die ersten Strahlen der Morgensonne vorsichtig durch den Spalt der Vorhänge lugten und den Raum in ein sanftes, goldenes Licht tauchten.
Die Gestalt im Bett regte sich träge, zog die warme Decke fester um sich, als könnte sie die Zeit damit aufhalten. Es war Irina, deren Gliedmaßen sich noch schwer vom Schlaf anfühlten. Mit einem leisen Stöhnen streckte sie ihren linken Arm unter der Decke hervor und tastete nach dem Wecker, der unaufhörlich vibrierte und piepte, als würde er sich über ihre Müdigkeit lustig machen. Ihre Bewegungen waren unkoordiniert, halbherzig, ein zielloses Hin und Her zwischen Traumwelt und Realität. Dann, mit einem ungeschickten Schlag, erwischte sie endlich das kleine Gerät, allerdings nur, um es von ihrem Nachttisch zu befördern.
Ein dumpfer Aufprall erklang, gefolgt von einem leichten Klappern, als der Wecker auf den Holzboden fiel und dort unermüdlich weiter vibrierte. Der schrille Ton pulsierte durch den Raum, vibrierte wie ein hyperaktives Insekt, das sich weigert, Ruhe zu geben. Genervt drehte sich Irina auf den Rücken, presste das Kissen fest gegen ihr Gesicht und stieß einen langen, gedämpften Schrei aus, der sich in die weiche Watte verlor. Doch auch das half nichts. Der Wecker hatte kein Mitleid.
Mit einem lauten Seufzen rollte sie sich zur Seite, ihre halb geöffneten Augen folgten dem Gerät, das über den Boden ratterte, als hätte es eigene Beine.
„Gott, das sieht ja aus wie eine panische Maus auf der Flu