: Helena Müller
: Bewusstsein und Heilung Krankheit, eine Manifestation
: Books on Demand
: 9783695121588
: 1
: CHF 8.80
:
: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
: German
: 204
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
"Ohne, dass dies meine Absicht gewesen war, erweist sich durch meinen Weg und meine Erfahrung einiges als fragwürdig, was in der Medizin bis heute angenommen wird." Die Autorin, die 2004, mit achtunddreißig Jahren an Brustkrebs erkrankt war, ist ihren Weg der Heilung abseits der medizinischen Lehre gegangen. Sie lebte eineinhalb Jahre mit einem wachsenden Tumor, ohne dass es zu einer Ausbreitung des Krankheitsgeschehens kam und erfreut sich entgegen der üblichen medizinischen Erwartung seit 2008 bester Gesundheit. Das Buch begleitet den Bewusstseinsprozess der Autorin 2006 und 2007 autobiographisch, im Wechsel mit grundlegenden Überlegungen und Erfahrungen, sowie Hintergründen zum Thema und wurde 2025 um Rückblicke, Schlussfolgerungen und weitere allgemeine Informationen ergänzt. Möge dieses Buch vielen Menschen Mut machen."Wenn ich mich dafür öffne, dass all meine körperlichen Erscheinungen Ausdruck meiner unbewussten Persönlichkeitsstruktur sind, dann ändert diese Erkenntnis meine Sichtweise grundlegend."

Helena Müller, geb 1966 in Ludwigsburg, studierte Bildhauerei an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart und arbeitete dann als freischaffende Künstlerin. In Folge einer gesundheitlichen Krise richtete sie ihr Leben neu aus und ist heute als Heilpraktikerin mit fachlichem Schwerpunkt Psychotherapie und Bewusstseinsarbeit (körperorientierte Regressionsanalyse) und als Autorin tätig.

Das Bewusstsein und die Schichten darunter


Große Teile unserer westlichen Gesellschaft leben heute in der Vorstellung, dass unser Intellekt unsere wichtigste Fähigkeit sei. Kinder werden von klein an auf Leistung geschult, in ihrer kognitiven Wahrnehmung gefördert und dementsprechend bewertet. Auch ich bin so aufgewachsen, in einer Familie, die zumindest mütterlicherseits dem konservativen Bildungsbürgertum entstammt (in dem man traditionell Töchtern Bildung angedeihen lässt, damit sie ihrem Ehegatten „angemessene Gesprächspartnerinnen“ sein sollen) und mit Lehrern, die aus dem Schulbetrieb (als Schüler / Studenten) in den Schulbetrieb (als Lehrer) wechselnd, ihren Schülern vermittelten, dass der Intellekt die beste Qualität des Menschen sei. Als ich die Schule verließ fühlte ich mich, als hätte ich einen riesigen, rechteckigen Wasserkopf und mein Körper darunter wäre nur das Gestell, das ihn trägt ...

Natürlich kann es in unserer leistungsorientierten Gesellschaftsstruktur Vorteile haben intelligent oder gebildet zu sein – mit persönlichem Glück und Lebensfreude hat dies jedoch nichts zu tun. Leben bedeutet fühlen. Wenn ich nicht in der Lage bin, meine Gefühle wahrzunehmen, sie zu äußern, nach ihnen zu handeln, dann kann ich mich an meinem Leben nicht freuen: Denn woher soll ich wissen, was ich mir wünsche, wenn ich nicht fühlen kann, was mir Freude macht?

Unsere mentalen Fähigkeiten sind hilfreich aber begrenzt: Unser Verstand sortiert und bewertet unsere Erfahrungen und zieht Schlüsse daraus. Weil wir jedoch alle in unseren Mustern verhaftet sind, ist die Bewertung unseres Verstandes voreingenommen: Manche Erfahrung verdrängt er (das kann er so gut, dass wir tatsächlich glauben, diese Erfahrung nie gemacht zu haben), andere verändert er so, dass sie ihm erträglicher erscheinen. Er passt sie seinem Weltbild an, ohne dass wir dies bemerken. In vielen Fällen argumentieren wir aus Angst, ohne dass uns dies bewuss