Fünf
Am nächsten Morgen hat er Kopfschmerzen.
Ein feiner Schmerzring um die Stirn, eine Flauheit im Magen. Er zieht überall die Rollläden hoch und sieht im Wohnzimmer als Erstes den leeren Himmel.
Graue Wolken wälzen sich, es ist gerade trocken. Dahinter die Leere. Das Thermometer draußen zeigt zwei Grad über Null.
Er macht sich im Schlafanzug einen löslichen Kaffee. Jetzt hilft kein Tee, denkt er.
Er steht mit dem Becher in der Hand an der Terrassentür und schaut hinaus. Er schlürft den Kaffee, bis ihm einfällt, dass er heute einkaufen muss.
Also gut, denkt er. Bring’s hinter dich, dann kannst du dich wieder einigeln. Er macht Katzenwäsche, zieht die Sachen von gestern an und tritt vor die Tür.
Ein grauer Inselmorgen. Ja, er ist auf einer Insel. Die Wohnstraße, wo sie in Osnabrück ihr Reihenhaus haben, kann es nicht sein. Schon der Himmel ist anders. Und die Dünen. Die geteerte Straße.
Er geht zum Carport, steigt in seinen Wagen und startet den Motor.
Hinterm Steuer fühlt er sich gleich besser. Etwas tun, denkt er. Es mir gut gehen las