: Sören Schnaubelt
: Die grauenerregenden Untoten Ein Zombie Ausbruch in der Kaiserzeit
: Books on Demand
: 9783695174775
: 1
: CHF 5.00
:
: Horror
: German
: 256
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Im Frühjahr 1914 geht das Leben im deutschen Kaiserreich seinen geordneten Gang. Leutnant Klein, ein junger Offizier der Infanterie, versieht seinen Dienst in Freistadt, im Königreich Württemberg. Er ist mit seinem ereignislosen und fast schon langweiligen Alltag dort durchaus zufrieden. Mit dieser Ruhe ist es jedoch vorbei, als ein Dragoner ihn zum Duell fordert. Das Duell hinterlässt bei Leutnant Klein nicht nur eine hässliche Wunde, sondern bringt ihn auch in ernsthafte Schwierigkeiten. Diese Probleme verblassen jedoch, als ein namenloses Grauen über die Stadt hereinbricht. Die Toten der Stadt erheben sich. Grauenerregende Wiedergänger attackieren die Lebenden und stürzen die Stadt ins Chaos. In dieser verzweifelten Lage müssen Klein und seine Soldaten um ihr Überleben kämpfen. Und als es klar wird, dass die Stadt dem Untergang geweiht ist, begeben sie sich auf eine aussichtslose Rettungsmission.

Wenn er keine Groschenromane wie diesen verfasst, ist er im Stahl- und Betonbau tätig.

PROLOG


Mandschurei / Nördlich der Stadt Mukden / 31. März 1905:

Die fünf russischen Infanteristen stolperten die Flanke des Hügels entlang. Sie waren erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Immer wieder sahen sie sich ängstlich um, aber noch konnten sie keine Verfolger hinter sich entdecken.

Vor nicht einmal einer Stunde waren sie noch bei ihren Kameraden gewesen und hatten sich sicher und zuversichtlich gefühlt. Dann hatten die japanischen Soldaten ihre Stellung angegriffen. Die Truppen des Zaren hatten diese Stellung im Laufe der letzten Wochen mit Gräben, Verhauen und Unterständen befestigt. Sie waren sich sehr sicher gewesen ihre Position lange verteidigen zu können, jedoch hatten sie sich geirrt.

Die Japaner waren über das freie Feld vorgerückt. Die russischen Soldaten hatten erwartet, dass die Angreifer Deckung suchen würden, sobald sie in Schussweite kamen. Wenn sie unter direktes Feuer gerieten würden sie sich eingraben müssen um dann erst das Feuer zu erwidern. Doch das hatten die Japaner nicht getan. Sie versuchten die Stellungen der Russen mit einem Bajonettangriff zu überrennen! Ohne Deckung im offenen Feld war das eigentlich reiner Selbstmord. Aber trotzdem hatten die Japaner nicht eine Sekunde gezögert. Die russischen Soldaten hatten so schnell gefeuert wie sie konnten. Dutzende, wenn nicht hunderte Japaner waren tödlich getroffen oder schwer verletzt zusammengebrochen. Trotzdem hatten die anstürmenden Männer ihr Tempo nicht einmal verringert. Und einige Augenblicke später waren sie wie eine Welle über die Gräben hereingebrochen. Am Anfang fielen noch einzelne Schüsse. Aber nachdem alle Patronen, die man vor dem Angriff in die Geweh