Bereits im Teil II hatte ich mich zu diesem hochsensiblen Thema geäußert. [11] Eine Erweiterung bzw. eine erneute Bearbeitung dieses Themas sehe ich aber als notwendig an. Mein langjähriges Fachwissen im Bereich der IT in Verbindung mit der Anwendung in der Praxis dürften mir die Kompetenz geben, mich zu diesem Thema fundiert äußern zu können. Weiterhin verweise ich auf meine Beobachtungen und Erkenntnisse im Bereich „Umgang mit (personenbezogenen) Daten in der Pflege“. Beziehe ich mich dagegen auf juristische Ausführungen, sind das lediglich Verweise auf Quellen, ohne deren Wertigkeit zu kommentieren. Das steht mir weder zu, noch habe ich eine entsprechende Fachausbildung. Fragen zu juristischen Themen kann, darf und werde ich nicht kommentieren, noch darf ich diese beantworten! Ich verweise hier auf eine Beratung durch Fachanwälte!
Nach meiner langjährigen persönlichen Erfahrung krankt das gesamte System der ambulanten Pflege [12] an einer Verwerfung durch die unheilvolle Kombination aus zu vielen Pflegebedürftigen gegenüber zu wenigen Pflegekräften – und an dem Bestreben des Maximalprofites für die Inhabenden. Denn von dem scheinbar lukrativen Kuchen dieses Geschäftszweiges wollen wiederum viele etwas abhaben, zumal es genügend „Kundschaft“ gibt. Und gänzlich „zahlungsunfähige“ Kundschaft gibt es auch nicht, es gibt ja Pflegegeld und, bei Bedarf, Hilfe zur Pfl