: Uwe Griebsch
: Hochgradpflege Unsere Entscheidung!
: Books on Demand
: 9783819238192
: 1
: CHF 6.60
:
: Lebenshilfe, Alltag
: German
: 218
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Teil III bildet den Abschluss der Buchreihe über die Ereignisse, Empfindungen und Erkenntnisse während der 15-jährigen Pflege (2008 - 2022) meiner Mutter und in gewissem Umfang in der Zeit danach. Themen aus den Teilen I und II werden aufgegriffen und inhaltlich erweitert und vertieft, wichtige Sachverhalte in Bezug auf die Angehörigenpflege umfänglich und aus der Sicht der von mir erlebten Realität aufgezeigt. In ihrer Gesamtheit verschafft diese Reihe eine nie dagewesene Aufklärung zum Thema: In einer noch nie dagewesenen Offenheit und einem noch nie dagewesenen extrem tiefen Einblick in die Privatsphäre der Betroffenen wird die Hölle beschrieben, die das Wort Hochgradpflege geboren hat. Zusätzlich wird der Leser eintauchen in Betrachtungen des Autors zur realen Komplexität des Themas der häuslichen Pflege, jetzt und in der Zukunft. Diese Bücher sind keine Ratgeber zur Pflege selbst, hier geht es auch um die 70% des"Beiwerkes", die Außenstehende schlichtweg nicht"auf dem Schirm" haben - welche aber höchst problematisch sind.

Der Autor, Jahrgang 1960, war in seinem"alten" Leben Industriemechaniker und IT-Spezialist. Er pflegte 15 Jahre lang (2008 - 2022) eine Angehörige, davon ca. 10 Jahre im Pflegegrad 5 bei 100% Demenz. Diese Pflege änderte sein Leben komplett, sowohl positiv als auch negativ. Was war, ist ohne Bedeutung; was danach kommt - keine Ahnung - falls noch etwas kommt!

Datenschutz und IT in der Pflege –eine Nachlese


Bereits im Teil II hatte ich mich zu diesem hochsensiblen Thema geäußert. [11] Eine Erweiterung bzw. eine erneute Bearbeitung dieses Themas sehe ich aber als notwendig an. Mein langjähriges Fachwissen im Bereich der IT in Verbindung mit der Anwendung in der Praxis dürften mir die Kompetenz geben, mich zu diesem Thema fundiert äußern zu können. Weiterhin verweise ich auf meine Beobachtungen und Erkenntnisse im Bereich „Umgang mit (personenbezogenen) Daten in der Pflege“. Beziehe ich mich dagegen auf juristische Ausführungen, sind das lediglich Verweise auf Quellen, ohne deren Wertigkeit zu kommentieren. Das steht mir weder zu, noch habe ich eine entsprechende Fachausbildung. Fragen zu juristischen Themen kann, darf und werde ich nicht kommentieren, noch darf ich diese beantworten! Ich verweise hier auf eine Beratung durch Fachanwälte!

Nach meiner langjährigen persönlichen Erfahrung krankt das gesamte System der ambulanten Pflege [12] an einer Verwerfung durch die unheilvolle Kombination aus zu vielen Pflegebedürftigen gegenüber zu wenigen Pflegekräften – und an dem Bestreben des Maximalprofites für die Inhabenden. Denn von dem scheinbar lukrativen Kuchen dieses Geschäftszweiges wollen wiederum viele etwas abhaben, zumal es genügend „Kundschaft“ gibt. Und gänzlich „zahlungsunfähige“ Kundschaft gibt es auch nicht, es gibt ja Pflegegeld und, bei Bedarf, Hilfe zur Pfl