: Carroll Scrooge
: Ein Weihnachtswunderland Albtraum
: Books on Demand
: 9783757858926
: 1
: CHF 5.30
:
: Fantasy
: German
: 166
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der materialistische Weihnachts-Verweigerer und Yuppie Kayle gerät auf seiner Fahrt zum Urlaubsflieger aus verschneitem Himmel unvermittelt in ein grell kitschiges Festtags-Paradies, aus welchem es kein Entkommen zu geben scheint. Bis er dann endlich von der Weihnachtsbotschaft Glocken-geläutert ist, muss er sich durch etliche albtraumhafte Festauswüchse von Konsumwahn quälen, die ihn wieder zu sich selbst bringen. Eine besinnlich überspitzte Auseinandersetzung mit dem Sinn von Weihnachten in der heutigen Event-Ära.

"Carroll Scrooge" ist natürlich nur ein anmaßendes Pseudonym, um recht Dickens aufzutragen und dem Charakter des Buches das i-Tüpfelchen zu verleihen. Stellen Sie sich einfach eine rundliche Frau Santa Claus mit einem weißen Vollbart vor - und Sie liegen voll daneben. Aber das ist nun mal der Sinn von diesen Pseudodingern, dass sie die Fantasie beflügeln. Alltagsnamen dagegen wirken immer so ernüchternd, da wir uns unsere Namen leider nicht selber auswählen dürfen.

TEIL - I


[KAPITEL - EINS]


Wenn die geräumigen Zimmer des großzügigen zweistöckigen Wohnhauses nicht im Dunkeln gelegen hätten, so hätte ein zufälliger Betrachter einen aufschlussreichen Eindruck vom finanzkräftigen Geschmack und erlesenen Lebensstil seines Bewohners gewonnen. So verhüllte das geheimnisvolle Spiel von Licht und Schatten die teure Hauseinrichtung ... die schweren Teppiche auf dem Parkettfußboden, die exquisiten Kapital Anlage-Objekte in Form von bemerkenswerten Gemälden und Skulpturen und die kostspielige High-Tech-Ausrüstung des Hauses - mit welcher es getrost in Konkurrenz zu einem kleinen Hi-Fi-Markt hätte treten können.

- Wenn da nicht die heruntergelassenen Stahl Rollläden, das Sicherheitsglas und die ausgeklügelte Alarm Anlage gewesen, so hätten sich ungebetene Besucher hier mit Stereo- und Video Anlagen plus Computer für ihre gesamte Familie eindecken können.

Der Besitzer schien jedenfalls über das nötige Kleingeld zu verfügen, um sich solchen Luxus leisten zu können. Für sein gutgepolstertes Bankkon