: Karin Wurzacher
: Zeitwanderer ElfeenGold
: Books on Demand
: 9783759774378
: Zeitwanderer
: 1
: CHF 7.00
:
: Fantasy
: German
: 232
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In ihrem zweiten Abenteuer werden die Zeitwanderer diesmal ins Jahr 1330 zurückgerufen, um einer Prophezeiung zufolge nicht nur die ihnen auferlegten Aufgaben zu bewältigen, sondern sich sogar selbst zu begegnen. Ein teuflischer Tyrann hat die Herrschaft im Tal der Elfen übernommen und zu allem Übel ist ihm der kostbarste Schatz der Naturgeister in die Hände gefallen. Einzig den drei Freunden, die dafür auserwählt wurden, ist es möglich, die dunkle Macht zu bezwingen und den Frieden wieder herzustellen. Auch die Liebe hat mehr als nur ein Wörtchen mitzureden. Zunächst sieht es nicht danach aus, als ob das Heldentrio den schwierigen Herausforderungen gewachsen ist und die Mission tatsächlich erfolgreich meistert. Wird es ihnen dennoch gelingen, das ElFeenGold zu finden und das Böse zu besiegen?

Die Autorin, in Mannheim geboren, entschloss sich mit 35 Jahren spontan, ihre vertraute Umgebung hinter sich zu lassen. Die Liebe zu den Bergen und einem naturverbundenen Mann zog sie von der deutschen Großstadt in ein kleines Alpendorf in Österreich. Dort heiratete sie und brachte ihren inzwischen erwachsenen Sohn zur Welt. Heute lebt sie glücklich geschieden in der atemberaubenden Bergwelt Osttirols. Ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte sie bereits als Teenager, füllte zahlreiche Tagebücher mit ihren Erlebnissen und Gefühlen. In ihren Zwanzigern wechselte sie zur Poesie und brachte ihre Gedanken und Emotionen in Gedichtform zu Papier. Nach längerer kreativer Pause erweckte ein frischer Wind ihre schöpferische Energie erneut zum Leben. Sie begann, Diplomarbeiten zu korrigieren, startete die Kolumne"Vom Hören und Sagen" in einer kleinen regionalen Zeitung und veröffentlichte Ende 2017 ihren ersten Roman"Zeitwanderer - Armellas Geheimnis". Im April 2019 folgte die biografische Erzählung"Alpenkönig&quo ;, die spannende Erlebnisse eines Bergführers und Bergretters schildert. 2020 erschien die humorvolle AUTObiografie ihres Geländewagens, der sie seit 42 Jahren begleitet, unter dem Titel"Im Schneckentempo auf der Überholspur". Nun hat sie ein weiteres Abenteuer der Zeitwanderer-Reihe abgeschlossen, das nicht nur Fans des Fantasy-Genres begeistern wird.

Unterdessen befand sich unser Freund als falscher Tabarus erneut in dessen Arbeitszimmer, um nach dienlichen Hinweisen Ausschau zu halten, die ihm weiterhelfen könnten, die graue Eminenz in eine Falle zu locken und zu eliminieren.

Außer einer Aufzeichnung, die allem Anschein nach das unterirdische Labyrinth dieses teuflischen Herrschers aufzeigte, fiel ihm allerdings nichts wirklich brauchbares in die Hände.

Da der Schamane sein Handy mit sich trug, dessen Akku glücklicherweise noch nicht aufgebraucht war, fotografierte er den Lageplan ab.

Kurz darauf erschien Navajo am Fenster und krächzte ganz aufgeregt: „Schnell, du musst verschwinden.

Tabarus ist auf dem Weg hierher!" Unser Freund wollte zur Tür springen, doch die Eule warnte: „Nein, nicht da hinaus, sonst läufst du ihm direkt in die Arme. Zur Verwandlung bleibt dir auch keine Zeit mehr. Also nutze die Geheimtür. Beeil dich bitte!"

„Wenn du mir auch verrätst, wo sich diese befindet, gern", gab der Schamane zur Antwort.

Navajo rollte mit den Augen und erwiderte: „Geh auf die Wand mit der Kerzenhalterung zu und ziehe diese nach vorne. Der Rest erledigt sich von selbst." Unser Freund tat wie ihm geheißen und kurz nachdem er den Kerzenhalter betätigt hatte, öffnete sich die Wand und er schlüpfte hindurch. Sie schloss sich gerade noch rechtzeitig, bevor der Schreckensherrscher sein Arbeitszimmer betrat. Nichtsahnend, dass sich sein ärgster Feind, den er noch immer nicht aufgespürt hatte, kurz zuvor hinter der Steinwand vor ihm in Sicherheit gebracht hatte.

Sich der Prophezeiung sowie deren Tragweite bewusst, wurde Tabarus von Stunde zu Stunde nervöser. Rund um die Uhr beschäftigte er sich nur noch mit der Frage, wo sich der unbekannte Gegner aufhalten könnte und vor allem, was dieser gegen ihn im Schilde führte.

Somit hatte die graue Eminenz erst mal keinen Kopf und auch keine Zeit, um die grausamen Experimente an seinen Gefangenen voranzutreiben und vor allem stagnierte auch die globale Erweiterung seiner Machtspielchen, da dessen Konzentration voll und ganz auf den Widersacher gerichtet war, der ihm nach dem Leben trachtete.

Der Schamane blieb erst mal hinter der Wand stehen, um sich in der plötzlichen Dunkelheit, die ihn umgab, zurechtzufinden.

Da er den Akku seines Handys schonen wollte, sah er davon ab, die darin installierte Taschenlampe zu nutzen.

Nachdem sich seine Augen an die Finsternis gewöhnt hatten, nahm er einen schwachen S