Unterdessen befand sich unser Freund als falscher Tabarus erneut in dessen Arbeitszimmer, um nach dienlichen Hinweisen Ausschau zu halten, die ihm weiterhelfen könnten, die graue Eminenz in eine Falle zu locken und zu eliminieren.
Außer einer Aufzeichnung, die allem Anschein nach das unterirdische Labyrinth dieses teuflischen Herrschers aufzeigte, fiel ihm allerdings nichts wirklich brauchbares in die Hände.
Da der Schamane sein Handy mit sich trug, dessen Akku glücklicherweise noch nicht aufgebraucht war, fotografierte er den Lageplan ab.
Kurz darauf erschien Navajo am Fenster und krächzte ganz aufgeregt: „Schnell, du musst verschwinden.
Tabarus ist auf dem Weg hierher!" Unser Freund wollte zur Tür springen, doch die Eule warnte: „Nein, nicht da hinaus, sonst läufst du ihm direkt in die Arme. Zur Verwandlung bleibt dir auch keine Zeit mehr. Also nutze die Geheimtür. Beeil dich bitte!"
„Wenn du mir auch verrätst, wo sich diese befindet, gern", gab der Schamane zur Antwort.
Navajo rollte mit den Augen und erwiderte: „Geh auf die Wand mit der Kerzenhalterung zu und ziehe diese nach vorne. Der Rest erledigt sich von selbst." Unser Freund tat wie ihm geheißen und kurz nachdem er den Kerzenhalter betätigt hatte, öffnete sich die Wand und er schlüpfte hindurch. Sie schloss sich gerade noch rechtzeitig, bevor der Schreckensherrscher sein Arbeitszimmer betrat. Nichtsahnend, dass sich sein ärgster Feind, den er noch immer nicht aufgespürt hatte, kurz zuvor hinter der Steinwand vor ihm in Sicherheit gebracht hatte.
Sich der Prophezeiung sowie deren Tragweite bewusst, wurde Tabarus von Stunde zu Stunde nervöser. Rund um die Uhr beschäftigte er sich nur noch mit der Frage, wo sich der unbekannte Gegner aufhalten könnte und vor allem, was dieser gegen ihn im Schilde führte.
Somit hatte die graue Eminenz erst mal keinen Kopf und auch keine Zeit, um die grausamen Experimente an seinen Gefangenen voranzutreiben und vor allem stagnierte auch die globale Erweiterung seiner Machtspielchen, da dessen Konzentration voll und ganz auf den Widersacher gerichtet war, der ihm nach dem Leben trachtete.
Der Schamane blieb erst mal hinter der Wand stehen, um sich in der plötzlichen Dunkelheit, die ihn umgab, zurechtzufinden.
Da er den Akku seines Handys schonen wollte, sah er davon ab, die darin installierte Taschenlampe zu nutzen.
Nachdem sich seine Augen an die Finsternis gewöhnt hatten, nahm er einen schwachen S