: Laura Bormann
: Chaos, Tarot und Brockenkuss Harzer Hexenclique Band 2
: Books on Demand
: 9783758355608
: Harzer Hexenclique
: 2
: CHF 2.50
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 202
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Sommer, Sonne, Hexenchaos! Direkt nach den Sommerferien ist Jules schon wieder urlaubsreif. Der Klassenlehrer verkündet ein anstehendes Praktikum! Dabei würde sie viel lieber tagelang den Jungen mit den edelsteingrünen Augen anschmachten, der plötzlich im Harzer Spezialitäten Laden ihrer Mutter aufgetaucht ist. Das erste Date mit Luis geht schrecklich schief, obwohl die Hexenclique extra Liebeszauber-Muffins gebacken hat! Verzweifelt ruft Jules den Hexen-Notstand aus und lässt sich ihr Liebesglück durch die Tarotkarten der Hobbyhexe Bianca vorhersagen. Als Jules schließlich nur Absagen auf ihre Praktikumsbewerbungen erhält und Bianca spurlos verschwindet, ist das Chaos perfekt. Die Harzer Hexenclique ist eine hexisch-freche Buchreihe für junge Mädchen ab 12 Jahren. Verzaubert, witzig und authentisch erzählt, dreht sich bei der Hexenclique alles um die erste große Liebe, Eifersucht, das anstrengende Schulleben und ums Erwachsenwerden. Natürlich nicht ohne die nötige Portion Magie vermischt mit Chaos und Katastrophen.

Hi! Ich bin Laura Bormann, geboren 1995 in Berlin und mittlerweile seit 10 Jahren im Norden Deutschlands an der Ostseeküste zuhause. Schon mit 11 Jahren setzte ich mich an den klobigen Computer meiner Eltern, um meinen ersten Roman zu verfassen. Der Titel meines Werkes hieß: Verrückte müssen Bücher schreiben. Nach vielen Jahren abseits des Schreibens fand ich wieder zurück zu meiner Passion, um sie gleich darauf mit einer weiteren Leidenschaft zu verbinden. Streng genommen sogar drei: Schreiben, der Harz und Pferde, das könnte mich in einem Satz beschreiben. Ich liebe den Harz und verbringe jedes Jahr viele Wochen dort, um fleißig Wanderstempel zu sammeln. Dabei gebe ich fast so viel damit an wie Jules, und bin gleichzeitig schrecklich schnell außer Atem. Die besten Wanderstempel liegen dicht an einem Parkplatz! Abseits vom Schreiben habe ich Agrarwissenschaften und Berufspädagogik studiert. Wenn ich meinem schrecklich erwachsenen Bürojob nachgehe, kann ich mich wunderbar in die Welt von Jules, Bianca und Toni träumen. Ich lade dich herzlich dazu ein, dich mit mir in die verzauberte Welt der Harzer Hexenclique zu träumen und mit ihnen gemeinsam witzige, peinliche und immer chaotische Geschichten zu erleben.

KAPITEL EINS


„Können wir wenigstens nicht am ersten Schultag zu spät kommen?“, hechelte ich, als wir bergauf Richtung Schule radelten. Toni war ziemlich pünktlich gewesen, nur auf Bianca hatten wir warten müssen.

„Wenn wir so hetzen, dann ist meine Frisur auch wieder dahin“, meckerte Bianca und fasste sich hektisch in ihre frisch gestylten Locken. Toni lachte und radelte noch schneller. Es war 7:59 Uhr, als wir unsere Räder an den Fahrradständern der Schule anschlossen. Ziemlich verschwitzt liefen wir in den Klassenraum, in dem unsere Mitschüler aufgeregt quasselten. Jeder wollte von seinen Sommerferien berichten, und alle waren aufgeregt.

Wie ein Sack Flöhe, dachte ich. Auch ich hatte einiges zu berichten, denn schließlich hatte ich kurz vor den Sommerferien Luis kennengelernt. Der Junge mit den edelsteingrünen Augen hatte mir gehörig den Kopf verdreht, und es hatte mich einige Lügen und sogar Geld gekostet, an ihn heran zu kommen.

„Denkst du an Luis?“, knuffte mich Bianca in die Seite. Wieso sah sie mir das immer an? War das nur ihr Hang zur Hexerei oder stand mir „verknallt“ auf der Stirn geschrieben? Ich hatte nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn mit einem lauten Türknallen betrat ein jung aussehender Lehrer unser Klassenzimmer.

„Wer ist das denn?“, murmelte Toni und kaute an ihrem Bleistift.

„Ich bin Herr Möhring, der neue Referendar“, stellte er sich vor. Ein Stöhnen ging durch die Klasse, gefolgt von lauten „Buuh“-Rufen. Ich fand das affig, aber vor allem die Jungs waren irgendwie noch mitten in der Pubertät. Luis war anders. Vielleicht, weil er schon ein Jahr älter war?

„Ruhig, ich werde euch noch von mir überzeugen“, lachte der Möhring und begann, eine Präsentation an unser Whiteboard zu werfen.

„Ihr habt mich zwar gerade vom Gegenteil überzeugt, aber da ihr es alle in die 12. Klasse geschafft habt, behandele ich euch ab jet