: Laura Bormann
: Eifersucht und Hexentanz Harzer Hexenclique Band 3
: Books on Demand
: 9783759781161
: Harzer Hexenclique
: 2
: CHF 2.50
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: German
: 188
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eigentlich will sich die Harzer Hexenclique alias Jules, Bianca und Toni nur in Ruhe auf die anstehende Halloweenparty in Wernigerode vorbereiten. Schließlich gibt es einen Preis für das beste Kostüm zu gewinnen! Doch eine gewisse Rosi Rosenberg, die seit Neuestem im Hotel von Luis Vater arbeitet, ist Jules ein Dorn im Auge. Findet ihr Schwarm Luis diese Rosi etwa besser als sie? Als beide zusammen auf der Party gesehen werden, die Bowle vergiftet zu sein scheint und Hobbyhexe Bianca erfährt, dass sie mit einer echten Hexe verwandt ist, kochen die Gefühle bei allen über. Da kommt der geplante Wanderritt durch den Harz gerade richtig, denn schließlich will sich Bianca auf die Spuren ihrer hexischen Vorfahrin begeben.

Hi! Ich bin Laura Bormann, geboren 1995 in Berlin und mittlerweile seit 10 Jahren im Norden Deutschlands an der Ostseeküste zuhause. Schon mit 11 Jahren setzte ich mich an den klobigen Computer meiner Eltern, um meinen ersten Roman zu verfassen. Der Titel meines Werkes hieß: Verrückte müssen Bücher schreiben. Nach vielen Jahren abseits des Schreibens fand ich wieder zurück zu meiner Passion, um sie gleich darauf mit einer weiteren Leidenschaft zu verbinden. Streng genommen sogar drei: Schreiben, der Harz und Pferde, das könnte mich in einem Satz beschreiben. Ich liebe den Harz und verbringe jedes Jahr viele Wochen dort, um fleißig Wanderstempel zu sammeln. Dabei gebe ich fast so viel damit an wie Jules, und bin gleichzeitig schrecklich schnell außer Atem. Die besten Wanderstempel liegen dicht an einem Parkplatz! Abseits vom Schreiben habe ich Agrarwissenschaften und Berufspädagogik studiert. Wenn ich meinem schrecklich erwachsenen Bürojob nachgehe, kann ich mich wunderbar in die Welt von Jules, Bianca und Toni träumen. Ich lade dich herzlich dazu ein, dich mit mir in die verzauberte Welt der Harzer Hexenclique zu träumen und mit ihnen gemeinsam witzige, peinliche und immer chaotische Geschichten zu erleben.

KAPITEL EINS


„Sind die Schokohexen vegan?“

Eine Frau tippte mich an der Schulter. Ich drehte mich erschrocken um und riss das Dutzend Schokoladenfiguren vom Regalbrett, welches ich gerade mühselig dort aufgetürmt hatte. Mist.

„Ich denke nicht“, antwortete ich brav und verwies auf die Zutatenliste unserer Produkte.

„Kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen?“, mischte sich meine Mutter ein und zeigte streng auf den zweiten Karton, den ich auch noch ausräumen sollte. Ich seufzte. Als Tochter einer

„Harzer Spezialitäten“-Ladenbetreiberin mitten im Herzen von Wernigerode hatte man es nicht immer leicht.

Gedankenverloren wühlte ich in den quietschbunten Gruselartikeln, die meine Mutter zur Halloween Zeit gerne anbot. Der Harzbezug erschloss sich mir zwar nicht so ganz, aber die Touristen liebten es.

Nachdem ich Marzipankürbisse, Plastikspinnen und die typischen Hexenfiguren in die Regale sortiert hatte, fand ich tatsächlich noch eine vegane Schokovariante.

„Das hier ist vegan“, sagte ich und hielt der Kundin die Verpackung vor die Nase.

„Oh, nein danke“, erwiderte sie und verzog das Gesicht.

„Ist das etwa ein blutendes Gehirn a