: Ralf Sadenwater
: Der Lichtträger
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740760922
: 1
: CHF 8.80
:
: Science Fiction
: German
: 436
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Sind wir denn nun allein in unserem unermesslichen Universum? Was wäre, wenn sich diese Frage plötzlich klären würde? Wären wir bereit? Bereit für ein, vor allem friedliches, Miteinander? Chris Linteran ist der Lichtträger, der vor machtgierigen und korrupten Mächten von seinem Planeten fliehen musste. Zu uns, hier auf die Erde. Zusammen mit seinen Getreuen gelingt es ihm, Frieden und Licht in seine Welt zurückzubringen. Durch seine Fähigkeiten rettet er die Erde und seinen Heimatplaneten vor dem sicheren Untergang. Es gelingt ihm, den Menschen in der schwersten Stunde zur Seite zu stehen und ihnen neue Zuversicht und Hoffnung zu geben. Sie verhelfen uns zu neuen Erkenntnissen und lassen uns Unerklärliches verstehen. Denn sie kommen in Frieden. Tatsächlich

Ralf Sadenwater ist verheiratet und mehrfacher Vater. Schon lange ist das Schreiben von fantastischen, spannenden und unterhaltsamen Romanen sein Steckenpferd. Er ist 1969 geboren und ein Kind der"Wende". Immer neugierig und wissbegierig geht er auch in seinen Büchern den Dingen auf den Grund.

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„Meinst du, wir bekommen das Geld? Was ist, wenn die Bank nicht mitspielt?“ Der große Mann, der der zierlichen Frau am Tisch gegenübersaß, versuchte sie zu beruhigen.

Er hob seine großen Hände und wiegelte ab.

Dann fuhr er mit den Fingern der rechten Hand durch seinen Kinnbart, als müsste er nach Worten suchen.

„Sophia, hab Geduld. Ich weiß, wie dir zumute ist. Ich glaube, dass es schon werden wird. Hab Geduld, bitte.“

„Du hast recht, wenn wir nicht ein wenig Vertrauen haben, wird es nie etwas. Und selbst wenn die nicht mitspielen, dann bauen wir unser Häuschen eben aus eigener Kraft. Chris, ich liebe dich!“

„Ich liebe dich auch Sophia. Mehr als alles andere.“

Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und küsste sie. Wieder und wieder.

Chris schreckte auf.

Wischte sich die Augen und stellte fest, dass er geträumt hatte.

Geträumt von seiner Sophia.

Es traf ihn hart, dass sie plötzlich nicht mehr da war.

Er hatte keine Ahnung, was er noch alles tun sollte.

Seit Sophia nicht an seiner Seite stand, drehte sich alles um ihn herum.

Schneller und schneller.

Sie hatte ihm nichts als Probleme hinterlassen.

Und Schmerzen.

Sie war weg und das tat weh.

Es war wie überall.

Einen Lebensstandard konnte man nicht aufrechterhalten, wenn ein komple