: Laura Bormann
: Lügen, Küsse und Harzer Spezialitäten Harzer Hexenclique Band 1
: Books on Demand
: 9783757875787
: Harzer Hexenclique
: 3
: CHF 2.50
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 174
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Seit der geheimnisvolle Junge mit den edelsteingrünen Augen im Harzer Feinkostladen ihrer Mutter aufgetaucht ist, schwebt Jules auf Wolke sieben. Um ihn zu beeindrucken, lügt sie bis sich die Balken des Fachwerkhauses biegen. Kann sie ihre Lüge, Harzer Wanderkaiserin zu sein, aufrechterhalten? Als auch noch die Hobbyhexe Bianca in das Haus gegenüber einzieht, und Jules Liebeszauber-Nachhilfe anbietet, geht alles drunter und drüber. Die Harzer Hexenclique ist eine hexisch-freche Buchreihe für junge Mädchen ab 12 Jahren. Verzaubert, witzig und authentisch erzählt, dreht sich bei der Hexenclique alles um die erste große Liebe, Eifersucht, das anstrengende Schulleben und ums Erwachsenwerden. Natürlich nicht ohne die nötige Portion Magie vermischt mit Chaos.

Hi! Ich bin Laura Bormann, geboren 1995 in Berlin und mittlerweile seit 10 Jahren im Norden Deutschlands an der Ostseeküste zuhause. Schon mit 11 Jahren setzte ich mich an den klobigen Computer meiner Eltern, um meinen ersten Roman zu verfassen. Der Titel meines Werkes hieß: Verrückte müssen Bücher schreiben. Nach vielen Jahren abseits des Schreibens fand ich wieder zurück zu meiner Passion, um sie gleich darauf mit einer weiteren Leidenschaft zu verbinden. Streng genommen sogar drei: Schreiben, der Harz und Pferde, das könnte mich in einem Satz beschreiben. Ich liebe den Harz und verbringe jedes Jahr viele Wochen dort, um fleißig Wanderstempel zu sammeln. Dabei gebe ich fast so viel damit an wie Jules, und bin gleichzeitig schrecklich schnell außer Atem. Die besten Wanderstempel liegen dicht an einem Parkplatz! Abseits vom Schreiben habe ich Agrarwissenschaften und Berufspädagogik studiert. Wenn ich meinem schrecklich erwachsenen Bürojob nachgehe, kann ich mich wunderbar in die Welt von Jules, Bianca und Toni träumen. Ich lade dich herzlich dazu ein, dich mit mir in die verzauberte Welt der Harzer Hexenclique zu träumen und mit ihnen gemeinsam witzige, peinliche und immer chaotische Geschichten zu erleben.

KAPITEL ZWEI


„Guten Tag“, hauchte sein blendendes Lächeln. Er war nicht älter als 18 oder 19, fast noch ein Teenager.

Sein Auftreten jedoch wirkte erwachsen und selbstbewusst. Er trug einen langen, tiefblauen Wollmantel, darunter eine beige Hose (Internatsstyle, wenn ihr mich fragt), und moderne Sneaker. Die Sportschuhe verliehen seinem eher elitären Aussehen einen sportlichen Schwung. Ich erwischte mich dabei, das gut zu finden. Seine helle, makellose Haut verriet sein jüngeres Alter, zumindest interpretierte ich seine faltenlose Schönheit so. Die grünen Augen funkelten neben seinem Zahnpasta Lächeln um die Wette. Und diese Haare, schwarz wie die Nacht und leicht gelockt- ich erwischte mich bei dem Gedanken, mich sofort dort hineinlegen zu wollen. Wenigstens einmal daran riechen, oder mit einer Locke spielen. „Hallo?“, sagte der Lockenkopf. Ich zuckte zusammen.

„Guten Tag“, stotterte ich und zupfte mir nervös meine Haare zurecht. „So ein süßer kleiner Laden, ich wusste gar nicht, dass ihr so viel im Sortiment habt“, meinte er und schaute sich im Laden um. Dabei wirkte er mehr wie jemand, der die Inventur machen wollte, als ein Tourist.

„Sind Sie Tourist?“, war das Einzige, was mir Sinnvolles einfiel. Mein Herz pochte, ich zuppelte immer noch nervös an meinen Haaren.

„Ich? Nein, meinem Vater gehört das Hotel Hexenblick“, erklärte er und inspizierte weiter jedes Regal. Einerseits wirkte diese Erklärung unglaublich arrogant auf mich. Schaut her, ich bin der Sohn eines Hotelbesitzers, des größten und teuersten Hotels in der Gegend, dachte ich und rümpfte meine Nase. Andererseits - er kam von hier. Er lebte also hier. Wir können also heiraten. Aber wieso kannte ich ihn