: Oliver Sieglen
: Die Tore der Akopolis
: Books on Demand
: 9783695179817
: Vergessene Geschichten
: 1
: CHF 8.80
:
: Fantasy
: German
: 500
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Haruc ist ein Runenfürst. Mit seltsamen Zeichen auf dem Körper und ebenso überirdischer Kraft erwacht er in einer Welt, die ihm vertraut und doch völlig fremd ist. Auf den Spuren der Akoniden, großen, roten Monstern, die überall auf der Welt erscheinen, trifft er auf Zwerge, Elfen, Orks und andere ihm fremde Geschöpfe. Dabei kreuzt er immer wieder den Weg der mysteriösen Göttin Sheyla, deren Beweggründe sich ihm nicht recht erschließen, sowie dem ebenso seltsamen Blinden Wächter auf seiner selbst auferlegten Quest, violette Kristalle für seinen Gott zu sammeln. So wird Haruc während seiner Reise mit dem Erbe seines vergangenen Volkes konfrontiert und er selbst wird sich zunehmend seiner Verantwortung in dieser Welt bewusst, bis er schließlich das findet, was kein Sterblicher je sehen sollte.

Mein Name ist Oliver Sieglen und ich schreibe Romane, vorzugsweise Science-Fiction und Dark Fantasy.

Kapitel 1: Über Fluss und Stein


Er biss in einen Apfel, während er dem Klang des Baches lauschte, der neben dem Baum vor sich hinplätscherte. Der Apfelbaum war in einiger Entfernung vom Dorf gelegen, er konnte die Dächer gerade noch so hinter einem Hügel sehen und dann und wann waren das geschäftige Getuschel und Treiben der Dörfler zu vernehmen.

Doch die Dörfler mochten ihn nicht und das konnte er ihnen nicht verübeln. Harucs gesamter Körper war immerhin voller schwarzer Tataus, runenartiger Zeichen, die ihn als suspekt brandmarkten. Die Einzige, die ihn zu mögen schien, war das kleine Mädchen Annabell. Sie war vielleicht sieben Jahre alt, klein, nicht besonders auffällig und hatte blonde Zöpfe. Sie war das erste gewesen, das er gesehen hatte, nachdem er erwacht war, angespült an das Ufer etwa dreihundert Meter weiter flussabwärts.

Was er in dem Fluss tat und wieso er angespült wurde, das fragte er sich ständig, doch kaum einer der Dörfler würde es wissen. Annabell fragte ihn, wie er hieße und er antwortete wahrheitsgemäß und obgleich seiner Warnung, wildfremden Menschen nicht einfa