Und plötzlich wusste ich: Jetzt bin ich dran
Der Weckruf – oder warum du nicht als graue Maus geboren wurdest
Es gibt diesen einen Moment, in dem du aufwachst und spürst, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht ist es ein leises Unbehagen oder ein lautes Seufzen deiner Seele, das dir zuflüstert: „So kann es nicht weitergehen.“ Du fühlst dich müde, erschöpft, ausgebrannt – und das, obwohl du doch eigentlich alles hast, was man sich wünschen kann. Ein Zuhause, eine Familie, vielleicht sogar beruflichen Erfolg. Aber tief in dir ist diese Leere, dieses nagende Gefühl, dass da mehr sein muss. Mehr Freude. Mehr Lebendigkeit. Mehr du selbst.
Weißt du, was das Schöne an einer Tasse Kaffee ist?
Sie weckt dich auf. Sie duftet verführerisch, wärmt deine Hände und kitzelt deine Sinne wach. Und genau das machen wir jetzt auch mit deinem Leben! Denn mal ehrlich, wie lange schlurfst du schon schlafwandlerisch durch deinen Alltag, als hätte dir jemand die Farbe aus dem Leben gesaugt?
Ich sehe dich – ja, genau dich! Du, die mit müden Augen in den Spiegel schaut und sich fragt: „War das jetzt alles?“
Du, die sich in den letzten Jahren Stück für Stück selbst verloren hat – irgendwo zwischen Verantwortung, Erwartungen und der endlosen To-do-Liste des Lebens.
Dabei warst du mal voller Träume, voller Feuer! Erinnere dich doch mal: Früher hast du getanzt, ohne zu überlegen, ob jemand zuschaut. Du hast gelacht, bis dir der Bauch wehtat. Du hast dir vorgestellt, eine Königin zu sein, eine Zauberin oder eine Weltenbummlerin. Wo ist das alles hin?
Du hast dein Bestes gegeben – für andere. Doch wann hast du zuletzt wirklich etwas für dich getan? Nicht aus Pflichtgefühl, nicht, weil es sich „gehört“, sondern weil dein Herz danach gerufen hat? Diese Frage kann unbequem sein. Denn sie rüttelt an allem, was du dir mühsam aufgebaut hast. Doch sie ist der Anfang von etwas, das du lange vermisst hast: ein Leben, das dich wirklich trägt, das sich für dich stimmig anfühlt.
Ich erinnere mich an eine Frau, die an meinem Mentoring teilnahm. Sie war immer für andere da gewesen – eine perfekte Ehefrau, eine hingebungsvolle Mutter, eine verlässliche Freundin. Und doch saß sie vor mir mit leeren Augen und sagte: „Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.“ Sie hatte sich selbst verloren, indem sie es allen recht machen wollte.
Als sie anfing, sich Raum für sich selbst zu nehmen, kam Stück für Stück die Lebensfreude zurück. Vielleicht findest du dich in ihrer Geschichte wieder?
Lass mich dir eines sagen, meine Liebe: Du wurdest nicht geboren, um im Schatten zu stehen. Du bist keine graue Maus, auch wenn dir das Leben vielleicht eingeredet hat, dass du leiser treten sollst, dich anpassen musst, um gemocht zu werden. Das ist Blödsinn! Du bist ein herrliches Feuerwerk – du hast es nur vergessen.
Aber keine Sorge, ich bin hier, um dich daran zu erinnern. Und nein, das wird kein „reiß dich einfach mal zusammen“-Ratgeber. Ich weiß, wie es ist, wenn die Tage sich anfühlen wie ein trüber Novembermorgen. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich selbst nicht mehr erkennt, wenn die Funken im Herzen nur noch kleine, müde Glühwürmchen sind. Doch weißt du was? Glühwürmchen können leuchten. Und das werden wir jetzt wieder entzünden.
Also, schnapp dir einen Kaffee oder einen Tee – oder was auch immer dich glücklich macht – und begleite mich auf eine Reise. Es wird eine, die dein Herz hüpfen lässt. Eine, die dich zum Lächeln bringt. Und eine, die dich daran erinnert, dass du nicht auf der Welt bist, um zu funktionieren, sondern um zu strahlen. Bereit? Dann los, nicht von vorn, sondern von innen – und diesmal bunt.
SEELENZEIT-MOMENT: Erinnern, wer du wirklich bist
Du bist nicht hier, um brav zu funktionieren.
Du bist hier, um lebendig zu sein.
Um