Samstag, 2. Mai
Samstag, 2. Mai, 00:11 Uhr.
Ich wachte auf, weil etwas auf meinem Tisch summte.
Ich stand auf, nahm das Handy, von dem das Summen stammte, in die Hand und schaute auf den Bildschirm.
Maria Otonashi
Maria Otonashi? Warum rief sie mich an? Hatte ihr Kazuki Hoshino etwa nicht erzählt, was mit ihm passierte? Nein, vielleicht dachte er, dass die ganze Sache mit der Schachtel sogar für seine Freundin zu viel wäre ... Aber sogar wenn das der Fall war, müsste sie doch bemerkt haben, dass irgendetwas nicht stimmte ... Na ja, wie auch immer.
Ich hörte auf, mir noch mehr Gedanken zu machen, und ging ans Handy.
Wie sollte ich denn auch dieser Gelegenheit widerstehen, mit dem Mädchen meiner Träume zu sprechen?
„Hallo?“
„Kazuki. Komm zu meinem Zimmer.“
Wow. Lief es bei den beiden schon immer so? Hm, was soll ich jetzt wohl tun?
Ich dachte über meine derzeitige Situation nach.
Mit der Schachtel könnte ich Kazuki Hoshinos Körper binnen einer Woche vollständig übernehmen. Wenn ich mich wirklich darauf konzentrieren wollte, wäre es am besten, mich einfach von der Außenwelt abzuschotten und abzuwarten. Das würde bedeuten, auch keinen Kontakt zu Maria Oto