Kapitel 1: Eine verdrehte Welt
„Ihr seid schuld! Weil ihr Di Gragni, diesen merkwürdigen Typen wie einen Gott verehrt! Deswegen ist der heilige Freyar zornig und wir können kein Orichalcum mehr schmieden!“
Mit blutunterlaufenen Augen starrte der Zwerg Habarak Allen wutentbrannt ins Gesicht. Kaum hatte er diese Worte herausgeschrien, sank er auf die Knie und schluchzte, dass sein ganzer Körper zitterte.
„O Freyar, es tut mir so leid. Es tut mir so unendlich leid, Freyar ...“
Wie ein Kind weinend am Boden zu liegen, passte überhaupt nicht zu einem der drei berühmtesten Schmiedemeister der Welt, die das seltene Orichalcum bearbeiten konnten. Und zu einem erwachsenen Mann schon gleich dreimal nicht.
Doch gerade diese unpassende Reaktion zeigte Allen und den anderen, wie sehr der Meister litt. Sie konnten nichts tun. Selbst Helmios der Held, der sie hierher zu Habarak geführt hatte, kniete stumm neben ihm und klopfte ihm sanft auf den Rücken.
Schließlich kamen einige Zwerge, vermutlich Habaraks Lehrlinge, aus dem Haus, das als Werkstatt und Wohnhaus diente, und sie konnten ihren Meister beruhigen.
„Für heute müssen wir Sie leider bitten zu gehen“, sagte der junge Zwerg, der sie zuerst empfangen hatte. Allen und den anderen blieb nichts anderes übrig, als sich zu verabschieden.
„Kommen wir doch morgen wieder. Der