Kengo zog ihn zu sich und umarmte ihn einfach. Er wollte fluchen, aber Kengos Brust war so warm, dass Sachi sein Gesicht darin vergrub und leise murmelte, als suche er nach dieser Wärme.
„Wirst du mich dann nach Strich und Faden verwöhnen?“
„Ja, mit meiner ganzen Kraft.“
Er streichelte Sachis Kopf, der noch immer in seiner Brust vergraben war, so, wie er es sonst immer bei Fumi tat, dass schon alles gut werden würde. Immer war er kindisch, besaß eine absurde Eifersucht und trieb Sachi mit seinen Albernheiten in den Wahnsinn. Und doch – wenn es wirklich darauf ankam, hatte er ein großes Herz. Sachi wurde bei dieser Seite von Kengo total schwach.
„Ich dachte, du sagst, dass ich nicht gehen soll ...“
Obwohl Kengo tagelang schmollen konnte, wenn Sachi auch nur ein einziges Mal mit Isezaki auf einen Drink ging, ließ er ihn nun so überraschend leichtfertig ziehen, was ein seltsam einsames, zwiespältiges Gefühl bei Sachi hinterließ. Er wusste, dass es egoistisch war, doch zugleich wurde ihm durch Kengos Eifersucht stets bewusst, wie sehr man ihn liebte.
„Das ist doch die perfekte Gelegenheit. Hin und wieder solltest du dir die Zeit nehmen, in Ruhe in einem heißen Onsen zu baden und dich einfach mal zu entspannen. Egal, was ich sage, du machst nie eine Pause. Arbeitest Tag für Tag, erledigst den Haushalt und rennst in letzter Zeit auch noch zu meiner Alten und den Zwillingen. Du übertreibst es einfach. Jetzt ist es an der Zeit, mal Luft zu holen.“
„Irgendwie klingst du gerade wie ein verdammt guter Vorgesetzter ...“
Er erkennt die Anstrengungen seines Mitarbeiters an und sorgte dafür, dass er sich nicht überarbeitete.
„Sag doch einfach, dass ich ein guter Partner bin.“
„Das will ich nicht sagen.“
„Warum denn nicht?“
„Keine Ahnung.“
„Du sturer Esel.“
Doch Kengo ließ sich nicht beirren. Er lachte leise und schaukelte den in seinen Armen liegenden Sachi leicht hin und her.
Er ist der beste Partner, den ich mir wünschen könnte. Aber es wäre mir zu peinlich, das jemals auszusprechen.
Es war an einem frühen Morgen mehrere Wochen nach Erhalt der Postkarte.
„Sachi, du gehst sch