5.1 Die Chakren in meinem System
Die Grenzen des traditionellen und bisherigen Chakren-Wissens
Das traditionelle Chakren-Wissen der indischen Yogis oder auch das buddhistische oder solches anderer klassischer, spiritueller Traditionen ist leider zu sehr in ihrem jeweiligen alten System gefangen. Nur selten kann daher dort über einen bestimmten Tellerrand hinaus geschaut werden. Große spirituelle Innovationen sind aus diesen Richtungen daher eher nicht zu erwarten. Eher schon das Auftauchen von bisher verschollenen oder bisher geheim gehaltenen Schriften und Wissen, das jedoch meist auch nur wieder mit dem bisherigen traditionellen spirituellen Kontext in Verbindung steht und somit auch wiederum die üblichen Begrenzungen aufweist.
Das moderne westliche Chakren-Wissen ist in einigen Aspekten bereits etwas fortschrittlicher als die traditionellen Chakren-Lehren. Es gibt meist ein paar sehr sinnvolle Änderungen und Erweiterungen, insbesondere was die höheren Chakren jenseits des Kronen-Chakras anbelangt. Aber dafür sind oft andere Aspekte und Chakren, die noch in der Chakren-Lehre mancher Yogis zu finden sind, hier leider etwas bis komplett untergegangen.
So werden in westlichen Chakren-Büchern einige sehr interessante kleinere Chakren, die bei den Yogis bereits bekannt sind (siehe Kapitel 1.6 in Teil 1), meist nicht mehr genannt. Gelehrt wird meist nur noch eine stak vereinfachte Version des Chakren-Systems. Für Einsteiger in die Chakrenarbeit kann dies z.T. durchaus noch hilfreich sein. Aber für Fortgeschrittene, die nach mehr suchen – und speziell für eine echte Lichtkörper-Chakrenarbeit – fehlt einfach zu viel Wichtiges. Darüber hinaus gibt es leider auch noch verschiedene Fehlinterpretationen der bisherigen Chakren-Lehren der Yogis, in manchen westlichen Systemen, die sich daran anlehnen.
All dies konnte man in den vier Kapiteln des 1. Teils von Band 1 auf die eine oder andere Art sicherlich erkennen.
Informationen zu den höheren Chakren wird man zwar eher noch in den westlichen Chakrensystemen und Quellen finden, aber auch hier sind sie immer noch verhältnismäßig selten anzutreffen. Ferner kommt es auch noch darauf an, wie viele bzw. wie wenige der höheren Chakren genannt werden. Meist sind es entweder nur das 8. und 9. Chakra oder aber die Chakren 8 bis 12. Weitere sind eine große Seltenheit in bisherigen Chakren-Büchern. Am ehesten wird man sie in der Lichtkörper- und Aufstiegsliteratur finden.
Darüber hinaus sind die bisherigen Informationen zu den höheren Chakren, wenn man sie denn findet, in verschiedenen Quellen wiederum in unterschiedlichem Ausmaß teilweise auch noch recht widersprüchlich. Dies fällt dann beim genaueren Vergleich zusätzlich noch auf.
Da die Erde und die Menschheit allerdings nun am Beginn eines neuen spirituellen Zeitalters steht, braucht es daher auch ein neues spirituelles Wissen, das über das Bisherige deutlich hinausgeht und angepasst ist an die neuen Energieverhältnisse auf der Erde und dem auch Rechnung trägt.
In dieser Weise ist auch das Chakren-Wissen zu verstehen, so wie ich es entdeckt und erforscht habe und auch lehre. Es bildet die Grundlage einer neuen innovativen Chakren-Lehre, die gleichzeitig aber auch versucht die Brücken zu den bisherigen Systemen aufzuzeigen und das, was nach wie vor davon stimmig ist, in mein erweitertes System mit zu integrieren. Daher tauchen bei mir – zumindest bei den Neben-Chakren – auch einige der indischen Chakren-Namen auf, meist um die Brücken zum indischen System aufzuzeigen. Üblicherweise verwende ich aber überwiegend deutsche und oft eigene Chakren-Namen, die von manchen Autoren durchaus auch anders verwendet werden. Meist weise ich darauf auch hin, wo es mir bekannt ist oder Sinn macht.
Da mein Chakren-Wissen und die aus meiner praktischen Lichtkörperarbeit sowie meinen Einweihungen durch die geistigen Lehrer entstandene Chakren-Lehre recht umfangreich ist, wird es über mehrere derzeit geplante Chakren-Bücher sukzessive vorgestell