: Sabine Grassy
: Echt jetzt, Doc? Angezählt
: Books on Demand
: 9783819288883
: 1
: CHF 2.50
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: German
: 266
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als Teddy, ein West Highland White Terrier, nach einer Routineoperation wieder zu sich kommt, hört er den Arzt von einer Gewebeprobe sprechen, die zur Abklärung einer möglichen Krebserkrankung entnommen wurde. Er weigert sich, an eine Diagnose zu glauben, die seine Karriere als Eddy beenden könnte. Überzeugt davon, dass die Biopsie nur unnötige Angst und Verunsicherung für sich und seine Familie mit sich bringt, beschließt er, dem Arzt seinen vermeintlichen Irrtum zu verzeihen. Kein weiteres Mal möchte er wie vor zehn Jahren am Rande eines Abgrunds stehen und hören, wie Steine unter seinen Pfoten wegbrechen. Was damals geschah und dass ihn ein kleiner Buddhist gerettet hat, wird ein einmaliges Wunder bleiben, oder?

Für alle Leserinnen und Leser, denen die Bücher von Eddy und Mo unbekannt sind: Es gibt niemanden ohne Leben, einer Vorgeschichte, einer Gegenwart und Zukunft. Wichtig nehmen sollte man sich öfter. Bereit während der Schulzeit wird übersehen, wie entscheidend Empathie für tiefgehende Zuneigung und Liebe zu anderen Menschen und Lebewesen in der Erwachsenenwelt ist. Die Autorin zeigt eine entspannte Haltung, wenn sie ihre Gedanken über die Emotionen verfasst, die sie erlebt und bei einigen vermisst. Das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen, schmerzt sie heute weniger, und in ihren Geschichten schwingt Autobiografisches mit. Schließlich suchen viele Menschen bei Problemen und Konflikten nach der Wärme von Pfoten, wenn echte zwischenmenschliche Beziehungen nicht tragfähig sind.

Vier-Pfoten-Tragik

Meine Geschichte

Ich umarme Dich und starte die Achterbahn des ›Kämpfens‹ und ›Sich-Aufgebens‹.

Wer von uns schwitzt gerade mehr?

Es fiel mir nicht leicht, mich für ein allerletztes Buch zu entscheiden, da ich stets ein Krieger war, ein Macher und jemand, der dran- und dabeibleibt.

Selten habe ich mich verbogen.

An dem Punkt begegnet mir mein neues Lieblingswort: Wünsche.

Ich wünsche mir, dass mein Buch von den guten Momenten lebt, frei von Fragen, solange mein Herz schlägt und mich trägt, und dass es nicht von schlechten Momenten überschattet oder zerstört wird.

Den ›bösen‹ Tagen zum Trotz bleibe ich ›der Echte‹.

Ich liebe den Spätsommer fast so sehr wie die Frühlingszeit.

Aus welchem Grund betone ich es?

Die Jahreszeiten haben ihren Sinn und wie gern schaue ich der Natur zu, wie sie vom Winterschlaf zum Leben erwacht, um irgendwann wieder innezuhalten.

Meine Hilflosigkeit in den Griff zu kriegen ist gerade das Wichtigste, und doch stellt es sich als das größte Problem heraus.

Wir haben Sommer, und das ist gut so.

Ich genieße laue Abende, wälze mich auf der Terrasse und muss mir die