Extraterrestrische Einsiedler
So steht es in den Sternen geschrieben: In einer kleinen solarbetriebenen Kapsel saß ein Suchender versunken in Meditationshaltung, während die Kapsel um die Erde kreiste. Er meditierte über Bhaisajyaguru und sein Buddhafeld und versuchte, die spirituelle Energie des Bodhisattvas des Mondes und des Sonnen-Bodhisattvas aufzunehmen.
Ihre Bewegung der extraterrestrischen Meditierenden war noch recht jung. Sie war die Antwort tief religiöser Asketen auf das neue Zeitalter. Die Erde war laut und hektisch. Es gab keine Berge mehr, auf denen nicht Touristen ihren Müll abluden oder irgendwelche Foto-verrückten Influencerinnen hinkamen, um ein Bild für ihr Profil zu schießen, in der Hoffnung dadurch berühmt und reich zu werden.
Selbst die Zentren für Meditation waren nicht mehr das Wahre. Es gab nur noch zwei Extreme und keine Möglichkeit für einen mittleren Pfad. Da waren zuerst einmal die guten Sanghas mit einem oder mehreren sehr guten Gurus. Es gab davon auf der Erde mehr als jemals zuvor. Sicher waren es eine Million, die sich auf dem ganzen Erdball verteilten. Aber das änderte nichts daran, dass sie völlig überlaufen waren. Egal, wie gut die Lehrer waren und wie sehr sie mithilfe von Internet und AI ihre Lehre predigten, sie waren extrem überlaufen. Selbst der beste Guru war