: Charlene Sands, Leanne Banks, Marie Ferrarella
: Only You Band 15 Zweite Chance für unsere Träume
: Cora Verlag
: 9783751532877
: Only You
: 1
: CHF 5.40
:
: Erzählende Literatur
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Alte Liebe - neues Glück? Wie zwei sich finden, die das Schicksal auseinandergerissen hat, ist immer wieder schön zu lesen. Freuen Sie sich auf drei Romane, in denen die Liebe eine zweite Chance bekommt.

ZWEITE CHANCE FÜR UNSERE TRÄUME von CHARLENE SANDS

Dass Trisha ihn so hintergangen hat, kann Clayton nicht verzeihen. Als sie zurückkehrt, um die Einzelheiten der Scheidung zu besprechen, behandelt er sie kühl und abweisend. Unter der Oberfläche brodelt jedoch noch immer die Leidenschaft, und insgeheim hofft er auf eine zweite Chance.

AFFÄRE MIT DER SEXY EX von LEANNE BANKS

Hat Gannon sich verhört? Seine schöne Ex-Geliebte Erika will das Jobangebot als Chefredakteurin seines Lifestyle-Magazins nur annehmen, wenn er mit ihr ein Kind zeugt, Leidenschaft und Zärtlichkeit ausgeschlossen? Aber das bestimmt nicht mit ihm, schwört sich Gannon ...

ZURÜCK ZU DIR, ZURÜCK ZUM GLÜCK? von MARIE FERRARELLA

Das Leben von Single-Mom Anne steht Kopf, als ihre Jugendliebe Daniel überraschend nach Rust Creek Falls zurückkehrt! Der sexy Cowboy hat ihr nicht nur das Herz gebrochen, als er vor zehn Jahren ohne Abschied verschwand - noch ahnt niemand, dass er auch der Vater ihrer Tochter ist!



<p>Alles begann damit, dass der Vater von Charlene Sands ihr als Kind die schönsten, brillantesten und fantastischsten Geschichten erzählte. Er erfand Geschichten von plündernden Piraten, mächtigen Königen und Sagen von Helden und Rittern. In diesen Erzählungen war Charlene immer die Prinzessin, Königin oder Heldin um die gekämpft oder die gerettet wurde. Mit diesem Bild wuchs sie auf und inspirierte sie immer in diesen fantastischen Welten zu träumen. Die Romantik kam später, als Romane von verschiedenen anderen Autoren sie fesselten. 25 Jahre lang hat sie in Teilzeit als Lehrerin für Geburtshilfe in einem Krankenhaus gearbeitet. Momentan schreibt sie zeitgenössische romantische Literatur und auch historische Western. Mittlerweile hat sie 28 Bücher verfasst und hat mit dem Schreiben 'ihr Bild gefunden', wie sie es selbst bezeichnet. Sie ist mit dem Readers Choice Award 2006, dem Cataromance Reviewer's Choice Award 2007 und 2008 und dem Booksellers Best Award 2009 ausgezeichnet worden. Sie ist ein aktives Mitglied der 'Romance Writers of America', gehört zu dem 'Orange County Chapter', den 'Los Angeles Chapter of RWA' und verbringt dort auch ehrenamtlich viel Zeit, indem sie Verbindungen zu veröffentlichten Autoren hält. Sie ist mit ihrer Jugendliebe Don verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und zwei Katzen. Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie an sonnigen kalifornischen Stränden oder beim Bowling mit ihrem Team. Gerne verbringt sie auch ruhige Abende und Candlelight Dinner mit ihrem Ehemann. Selbst bezeichnet sie sich als hoffnungslose Romantikerin.</p>

1. KAPITEL


Der Himmel über der Worth-Ranch in Arizona leuchtete in einem strahlenden Blau. Die Sicht war so gut, dass man das in der Ferne herannahende Taxi leicht erkennen konnte. Hinter ihm bildete sich eine Staubwolke, die Hunderte Meter weit zu sehen war.

„Scheint so, als würde deine Frau endlich kommen“, meinte Wes Malloy.

Clayton Worth sah dem Taxi entgegen und nickte. Er musste seinem Mitarbeiter nicht sagen, dass Trisha Fontaine nicht mehr lange seine Frau sein würde. Jeder in Red Ridge wusste, dass ihre Ehe vorbei war.

„Gleich musst du dir die Ohren zuhalten“, sagte Clayton und zwang sich, ruhig zu bleiben. Eigentlich sollte es ihm egal sein, dass Trisha ganze drei Tage zu spät eintraf. „Es könnte laut werden.“

Wes lächelte. „Es ist nie einfach, einen Schlusspunkt zu setzen.“

Sein Vorarbeiter gehörte schon seit einer halben Ewigkeit zur Ranch. Er hatte Claytons Vater damals geholfen, die riesige Viehherde aufzubauen. Die Ranch und die Familie waren Rory Worth immer am wichtigsten gewesen. Deshalb hatte er seinen Sohn auf dem Sterbebett gebeten, sich um den Besitz zu kümmern und ihn wiederum an seinen Erben weiterzugeben.

Doch leider hatte Clayton seinem Vater diesen Wunsch bisher nicht erfüllen können. Trisha hatte ihm keine Kinder geschenkt. Außerdem hatte sie ihn beschuldigt, sein Ehegelübde gebrochen zu haben.

Dieser Vorwurf hatte ihm schwer zu schaffen gemacht. Als sie ihn dann einfach verlassen hatte, war er lange nicht damit zurechtgekommen. Die Entscheidung, sich von ihr scheiden zu lassen, war ihm nicht leichtgefallen. Doch als Trisha ihm vor drei Tagen kurz und knapp mitgeteilt hatte, dass sie aus einem wichtigen Grund nicht an der Eröffnung vonPenny’s Song teilnehmen konnte, war er sicher gewesen, dass er richtig handelte.

Immer kam ihr etwas Wichtiges dazwischen.

Sie hätte nicht bei der Eröffnung fehlen dürfen. Trotz ihrer Trennung hätte ihr die Stiftung mehr bedeuten sollen. Gemeinsam hatten sie die Initiative für Kinder, die sich von schweren Krankheiten erholten, ins Leben gerufen. Er hätte niemals gedacht, dass Trisha nicht kommen würde.

Sie hatte ihn wirklich enttäuscht.

Seufzend schob Clayton die Hände in die Jeans und näherte sich dem Taxi, das soeben vor ihnen gehalten hatte. Als Trisha ausstieg, starrte er sofort wie ferngesteuert auf ihre endlos langen Beine. Und erinnerte sich daran, wie er seine Noch-Ehefrau das erste Mal bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Nashville getroffen hatte. Seine Bekanntheit als Country-Star hatte ihm damals viele Einladungen beschert.

An diesem Abend war er aus Versehen mit Trisha zusammengestoßen. Hätte er sie nicht aufgefangen, wäre sie gefallen. Leider hatte er dabei ihr Kleid zerrissen. In diesem Moment war etwas Seltsames passiert. Nie zuvor hatte eine Frau Clayton bei der ersten Begegnung so sehr in ihren Bann gezogen. Noch bevor sie gemerkt hatte, was passiert war, hatte er sie zum Abendessen eingeladen. Natürlich hatte sie seine Einladung abgelehnt. Doch sie hatte ihm eine Visitenkarte überreicht, damit er sie kontaktieren konnte, um das zerrissene Kleid zu ersetzen.

Er hatte noch nie eine Herausforderung ablehnen können – vor allem nicht, wenn es um eine schöne Frau ging.

Aber das war lange her.

„Trish.“ Er stellte sich vor sie hin.

„Hallo, Clay“, entgegnete sie sanft.

Als sie seinen Namen aussprach, wurde ihm ganz warm. Es irritierte ihn, dass sie nach wie vor diese Wirkung auf ihn hatte. Seufzend musterte er sie von oben bis unten.

Ein Teil ihrer weißen Bluse war zerknittert und mit Flecken übersät. Er fragte sich, was sie damit angestellt hatte. Aus ihrem schlecht gebundenen Pferdeschwanz schauten verfusselte Strähnen hervor. Auf ihrem Kinn waren Spuren von kirschrotem Lippenstift zu erkennen.

Um es kurz zu sagen: Seine baldige Exfrau sah zwar wunderschön, aber auch leicht v